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Enrico Pieranunzi with Marc Johnson Paul Motian

Enrico Pieranunzi Live At The Village Vanguard

Cam Jazz CAMJ 7857-5

Item: full_album_8052405140883_CD

Artists :
Enrico Pieranunzi ( Piano )
Marc Johnson ( Bass )
Paul Motian ( Drums )
Release date
Mar 12, 2013
Duration
0:57:50

CAM Jazz presents the live recording of a recent concert in New York’s Village Vanguard by one of its major artists, Enrico Pieranunzi. With him on stage in the historic club are two friends from previous adventures: Marc Johnson on bass and the late Paul Motian on drums. Hence the great empathy that is felt immediately among the musicians, an extraordinary understanding that goes far beyond the mere fact of music.


It is no “news” that Pieranunzi plays so beautifully with the class and originality that has made him one of the best pianists around today, at all corners of the world. His style, which at the same time is rigorous and imaginative, is the result of an innate talent but also of many years of intense study. It is one that is instantly recognizable, and his language finds in Johnson and Motian two ideal interlocutors; two artists who not only interact as equals, but enrich the conversation with their extraordinary skill. Listen carefully to the great work that’s being done here and at the same time the underscoring and thrusting put in place by Marc, and the colorful imagination by Motian—now an irreplaceable element in the jazz world.


The repertoire is simply beautiful: four compositions by Pieranunzi (including a sweet "Pensive Fragments") and four standards ("I mean you" by Thelonious Monk, "My Funny Valentine" by Rodgers and Hart, "Subconscious Lee" by Lee Konitz and "La Dolce Vita" by Nino Rota) which complete a puzzle where Pieranunzi’s compositions fit perfectly alongside those of some great jazz masters.


In short, a CD of great depth, which will surely grab your attention from the first to the last note.


Recorded live on 7, 8 July 2010 at The Village Vanguard, NYC Recording engineer James Farber


Cover photo by Andrea Boccalini


ECHO Jazz 2014 - Instrumentalist of the Year Piano/Keyboards for the album LIVE AT THE VILLAGE VANGUARD


 

Reviews

Enrico Pieranunzi Live At The Village Vanguard

E’ generalmente sconsigliato avventurarsi in parallelismi generazionali tra musicisti, ma se ti arrivano in un pacchetto unico due cd di jazz piano trio guidati rispettivamente da Enrico Pieranunzi (classe 1949) e Alessandro Lanzoni (classe 1992) la tentazione è troppo forte. Il pianista romano ha con sé due compagni straordinari con i quali ha condiviso un bel pezzo di storia musicale; Marc Johnson e Paul Motian (che purtroppo ci ha lasciato due anni fa). Soprattutto, è sul palco del “mitico” Village Vanguard a New York, e si sente. L’ambiente, la calda vicinanza del pubblico, la grana del live, l’emozione… Questo il valore in più di una registrazione che – a conti fatti – nulla aggiunge al percorso di Pieranunzi. Il pianista colora di blues il monkiano “I Mean You”, apre “My Funny Valentine” con un prologo avventuroso, dispenssa poetiche introspezioni in “Pensive Fragments”. L’esplorazione compositivo-sonora è sempre alta, ma emergono déjà vu, passaggi lievi, qualche rischio edulcorato… Pieranunzi e Lanzoni condividono intimismi evansiani evidenziando l’influenza di Horace Silver con i suoi caratteri hard bop ma anche una comune e raffinata cura degli equilibri della forma trio. Entrambi indifferenti ai nuovi percorsi che il loro strumento ha sviluppato negli ultimi anni, confermano come il jazz italiano può contare su maestri e nuovi interpreti di qualità. Ma anche, al di là delle appartenenze generazionali, come immobilismi e dipendenze frenino sviluppi creativi e personalità.

2/12/2013Il Giornale della MusicaPaolo Carradori
Enrico Pieranunzi: Live at the Village Vanguard

Jedes Pianotrio, bei dem Paul Motian mitgewirkt hat, war etwas Besonderes. Denn der 2011 verstorbene Jazz-Schlagzeuger trommelte fernab aller Klischees – mit viel Gefühl für Reduktion, Raum, Raffinement und voller Reaktions-freude. Das ist auf der neuen 2010 aufgenommenen CD “Life at the Village Vanguard” des Pianisten Enrico Pieranunzi nicht anders. Der Italiener, einer der führenden Tastenvirtuosen der europäischen Szene, schöpft tief aus der Bebop-Tradition Bud Powells und der romantischen Bill Evans Schule, integriert aber auch zeitgenössische Freiheiten und ein hoch entwickeltes Harmonieverständnis in sein Spiel. Das vereint leichthändige Eloquenz und widerborstige Exaltiertheit zu einer spannungserfüllten Mixtur. Mit dem exzellenten Bassisten Marc Johnson, der sein Instrument mit bestechender Präzision und Wendigkeit singen lässt wie eine tiefgestimmte Geige, interpretiert Pieranunzi ein geschmack-volles wie anspruchsvolles Repertoire. In Monks “I Mean You” bewegt er sich auf dem Terrain schräger Dissonanzen, bei “My Funny Valentine” verschleiert er erfindungsreich die Harmonien und bei Eigenkompositionen wie “Pensive Fragments” beschwört er Balladenzauber, dem Paul Motian mit störrischen Gegenakzenten jegliche Sentimentalität austreibt. Großartig!

15/7/2013Mannheimer MorgenGespi
Enrico Pieranunzi Live At The Village Vanguard

Er gilt al seiner der feinsinnigsten unter den europäischen Jazz-Pianisten. Wegen seiner Klangsensibilität bezeichnete man sein Spiel als eine europäische Antwort auf Bill Evans. Doch Enrico Pieranunzi braucht längst nicht mehr mit anderen verglichen zu werden. Der Italiener hat längst zu einem eigenen, unverwechselbaren Stil gefunden. Lyrismus und Nuancen sind ihm wichtiger als alles Vordergründige. Seine Klavier-Kunst bedarf des Einhörens in seinen melodischen Einfallsreichtum und seine harmonischen Finessen. Und er muss ein mutiger Mann sein, denn den Platz für ein Trio-Album muss Pieranunzi naturgemäß mit namhafter Konkurrenz im Plattenregal teilen. Im Sommer 2010 entwarf der Römer an zwei Abenden im New Yorker “Village Vanguard” übermütige Paraphrasen oder improvisierte über lyrische Harmonieschemen, bis er sie in prägnanten Latin-Rhythmen zu fassen bekam. Sein südländisches Temperament bestimmt dabei Pieranunzi weniger zu analytischen Entwürfen, er zählt eher zum Lager eines Errol Garner als eines Thelonious Monk (obwohl er gleich zu Beginn mit einer Monk-Komposition aufwartet), gibt sich in seinen Kompositionen sinnlich ausschweifend und spricht dabei eine klare und eigenwillige Sprache. Unaufgeregt und bedächtig lotet Pieranunzi mit dem Bassisten Marc Johnson und dem (wenig später verstorbenen) Schlagzeuger Paul Motian die Themen aus. In “My Funny Valentine” etwa übertragen sie die gesamte harmonische Struktur nuancenreich ziseliert auf die rechte Hand des Pianisten oder in Bass-Soli.

10/7/2013Piano NewsTom Fuchs
Enrico Pieranunzi Live At The Village Vanguard

…Enrico Pieranunzi, a more classically traditional jazz pianist than the cerebral, flowing Kuhn, relies on his trio in a different way, and if Paul Motian was your drummer, you would, too. As Motian charges and bassist Marc Johnson complies on this 2010 recording, Pieranunzi rides the prevailing winds like a wizened sea captain. Even from the first track, “I Mean You”, it’s clear Motian is also helming this ship. His every agitated rhythm, snare jab and ride cymbal glance make a special music all its own, to which Pieranunzi is both attendant and reveler.

3/7/2013DownbeatKen Micallef
Live At The Village Vanguard

Mit “Live At The Village Vanguard” liefert der italienische Altmeister Enrico Pieranunzi einen erneuten Beweis seiner ausgeprägten melodischen Fähigkeiten und der Gabe, auch hunderte Mal gehörten Standards neue, feinsinnige Aspekte abzugewinnen. Mit Bassist Marc Johnson und dem Drummer Paul Motian hat er zwei meisterhafte Mitspieler an der Seite, die beide die Kunst des Trios bei Bill Evans studiert haben und Pieranunzi’s stark melodiegeprägte Herangehensweise kongenial potenzieren. Gewöhnungsbedürftig ist nur, dass der Tonmeister Piano und Drums strikt auf den linken und rechten Kanal gemischt hat. Der homogene Sound und die dichte Interaktion dieses Trios werden dadurch tontechnisch leider konterkariert.

1/7/2013Jazz PodiumMichael Stürm
Enrico Pieranunzi - Live at the Village Vanguard

Zugegeben: Der New Yorker Jazz-Club Village Vanguard im Stadtteil Greenwich Village hat ein ziemlich großes internationales Renommé. Angeblich träumt jeder bessere Jazzmusiker davon, dort einmal auftreten zu können. Das hört sich gerade so an, als läge es an der Tagesform des Türstehers, wer da performen darf oder nicht. Vielmehr ist es vermutlich aber gerade anders herum: Wer es im Jazz zu Ruhm und Ehren gebracht hat, bekommt früher oder später eine Einladung, das sagenumwobene Kellergewölbe zu beschallen.
So war es auch kein Wunder, daß der italienische Pianist Enrico Pieranunzi dort im Juli 2010 auftrat, hatte er doch bis dato eine beachtliche Veröffentlichungsstatistik vorzuweisen: mehr als 70 Alben unter eigenem Namen und mindestens 300 Eigenkompositionen sowie ein reifes Alter von fast 65 Jahren machen ihn zu einem maßgeschneiderten Vanguard-Artisten. Und dann noch zusammen mit den Urgesteinen Marc Johnson am Bass und Paul Motion am Schlagzeug. Das riecht förmlich nach einer Grandmaster-Session. “Live At The Village Vanguard” ist also ein erwartungsgemäß traditionell bis konservatives Klassiker-Album, das zwar auf hohem Niveau rangiert, gleichzeitig aber auch ein überraschungsarmes Werk ist. Wir vernehmen das immer wieder gern gehörte Improvisationstheater, das Publikum applaudiert genau an den richtigen Stellen und die Presse schwelgt posthum in Superlativen. Paul Motion starb übrigens gut ein Jahr später. Somit haben diese Liveaufnahmen sogar noch einen (damals noch nicht abzuschätzenden) historischen Wert aufzuweisen.

20/5/2013sound-and-image.de
Enrico Pieranunzi with Marc Johnson & Paul Motian Live At The Village Vanguard

Evento memorabile per il jazz italiano, con il primo album pubblicato da un nostro musicista registrato al mitico Village Vanguard newyorkese, proprio lì dove molte altre leggende di ogni tempo hanno vissuto alcune delle loro serate migliori. Di Pieranunzi è nota la conoscenza enciclopedica del genere e dello strumento, così come l'ammirazione per il golden trio di Bill Evans, di cui era perno il batterista Paul Motian, in seguito diventato molto amico del pianista romano, al punto da suonarci stabilmente con il contrabbassista Marc Johnson, che invece di Evans fu prezioso appoggio al (comunque prematuro) termine della carriera. In questa summa di quell'ingaggio di inizio estate 2010 a lungo sognato presso uno dei templi del jazz ecco zampillare quell'espansione di creatività, ora individuale e poi collettiva, ora introspettiva e poi di libero slancio, associate da sempre alla poetica di Pieranunzi. Colpisce in particolare il suo equilibrio espressivo propiziato da un eloquio squisitamente poliedrico, che si tratti di affrontare standards (da Monk ai palchi di Broadway, fino al prediletto Fellini) o i ben calibrati originali, per un trio di grande magistero in ogni dettaglio, una perfezione eccellente per quanto rimpianta, vista la recente scomparsa di Motian.

15/5/2013SuonoVittorio Pio
Enrico Pieranunzi Live At The Village Vanguard

Se parliamo di jazz e soprattutto di musica live ci vengono in mente alcuni luoghi che per gli appassionati e soprattutto per i musicisti rappresentano una leggenda. Fra questi c’è sicuramente il The Village Vanguard, storico jazz club newyorkese situato presso la 178 Seventh Avenue South, nel quartiere del Greenwich Village. Un vero e proprio templio della blue note dove soltanto i più grandi musicisti sono riusciti a trovare un posto sul palcoscenico; proprio come Enrico Pieranunzi che nel 2010 è stato protagonista della scena suonando insieme al contrabbassista Marc Johnson e al batterista Paul Motian; in altre parole la sezione ritmica che ha accompagnato Bill Evans. Inutile dire che per il pianista romano il suo Live At The Village Vanguard è stato un’esperienza memorabile grazie all’incontro di due musicisti con cui ha collaborato incessantemente per vent’anni. Un progetto, dunque, decisamente cool in cui spicca l’evoluzione di Enico Pieranunzi verso un pianismo che potremmo definire più pacato ed intimista rispetto a quello degli anni passati. Il tutto senza abbandonare qualche standard famoso come My Funny Valentine eseguito come sempre in maniera egregia ed impeccabile. Del resto siamo di fronte a tre musicisti che ormai rappresentano uno spaccato della storia del jazz.

15/5/2013SuonoCarlo Cammarella
Il sogno newyorkese

Un disco così è il sogno di qualsiasi jazzman: suonare nel più celebre dei club newyorkesi. Enrico Pieranunzi, pianista di solida preparazione, affronta la prova con navigata sicurezza, fra pezzi carichi di memoria e una ritmica impareggiabile con Marc Johnson e Paul Motian.

12/5/2013Il MessaggeroMarco Molendini
Enrico Pieranunzi, Live At The Village Vanguard

Pianist Enrico Pieranunzi created a formidable challenge for himself when he recorded these sets at New York’s Village Vanguard over two nights in July 2010. He enlisted bassist Marc Johnson and drummer Paul Motian, both veterans of Bill Evans’ trios (the venue itself was the home of the piano legend’s heralded live albums). But Pieranunzi sidesteps any easy comparisons to Evans and carves out his own musical identity throughout the disc. Out of the eight tracks, half are his own compositions and they’re all compelling. His “Fellini’s Waltz” is a lyrical ode to the filmmaker—it’s filled with the sort of surprising twists that the Italian director would have applauded. Pieranunzi’s “Pensive Fragments” offsets his deep melodic investigations with Motian’s fleet brush swipes. The pianist sounds bright and assertive on a rendition of Thelonious Monk’s “I Mean You.” Recorded about a year-and-a-half before Motian’s passing, this disc is another reminder of the drummer’s inimitable approach—like in his controlled fury on the trio’s version of Lee Konitz’s “Subconscious Lee.”

8/5/2013downbeat.comAaron Cohen
Enrico Pieranunzi Live At The Village Vanguard

“Quando da ragazzo avevo tra le mani gli LP “Live At The Village Vanguard” di Sonny Rollins, John Coltrane o Bill Evans rimanevo incantato a guardare quella scritta e durante l’ascolto la mia fantasia correva, correva…”. La modestia e la classe di un grande musicista. Enrico Pieranunzi è il primo italiano a suonare, da leader, sul palco dello storico locale newyorkese, e tra le note di copertina del suo live ammette candidamente la grande emozione provata nell’affrontare l’impresa (“ero in un sogno, e quel sogno stava diventando realtà”). Invitato da Paul Motian, che insieme al contrabbassista Marc Johnson costituisce l’ossatura ritmica del suo trio, Pieranunzi ha speso una settimana a suonare nel leggendario club del Greewich Village, conquistando recensioni preziose e registrazioni ancor più preziose che oggi sono diventate un eccellente album.
L’apertura del programma è affidata a Thelonious Monk (“I Mean You”), forse anche per legarsi idealmente ai grandi che hanno fatto la storia del Village Vanguard. Poi scorrono “Tales From The Unexpected” e “Pensive Fragments”, dal repertorio di Pieranunzi, e si arriva a quella “My Funny Valentine” che per il musicista romano è un vero e proprio cavallo di battaglia: ogni volta che passa attraverso le dita del pianista, si accende di nuova luce. Con un paio di episodi felliniani (la “Fellini's Waltz” di Pieranunzi e il tema de “La dolce vita”, di Nino Rota) intervallati dalla “Subconscious Lee” di Lee Konitz e da “Unless They Love You”, si chiude il live newyorkese. Dedicato, doverosamente e inevitabilmente, a quel Paul Motian che l’ha reso possibile e che a poco più di ottant’anni ha deciso di andarsene, prima di poter tenere in mano questo bel CD.

8/5/2013AudiorewiewDuccio Pasqua
Enrico Pieranunzi Live At The Village Vanguard

Non da oggi musicista di caratura internazionale, Enrico Pieranunzi ha coronato nel 2010 uno dei suoi sogni: suonare in uno dei massimi templi del jazz, il newyorkese Village Vanguard, sul cui palcoscenico si sono esibiti tutti i grandi della musica afro-americana, da Rollins a Coltrane, da Bill Evans a Jarrett e Mehldau.
Tra i pochissimi jazzisti europei ad aver avuto tale prestigiosa opportunità, e sino a questo momento unico tra gli italiani, il pianista romano non ha sprecato l’occasione e ha registrato due dei concerti tenuti nel luglio di quell’anno insieme a due “sidemen” a lui particolarmente congeniali: il contrabbassista Marc Johnson e il batterista Paul Motian, che di lì a un anno ci avrebbe lasciati.
In simile straordinaria compagnia Pieranunzi ha dato fondo a tutte le proprie risorse espressive, confermandosi improvvisatore elegante e fantasioso. L’interplay con i due partner è poi palpabile dall’inizio alla fine di Live At The Village Vanguard (CAM Jazz): il drumming di Motian è, come sempre, probante attestato di genialità e innato spirito di avventura.
La scaletta del CD è ben articolata fra brani originali e standard (tra cui una singolare versione di “My Funny Valentine”, presa a tempo medio dopo una lunga introduzione di piano solo), con il finale lasciato a “La dolce vita” di Nino Rota. I gioielli del CD? Sicuramente le due ballad “Pensive Fragmets” e “Unless They Love You”, autentici manifesti di sensibilità musicale e poetica.

7/5/2013suoniestrumenti.itRoberto Valentino
Enrico Pieranunzi dans les pas de Bill Evans

Lorsque l’on est un admirateur de Bill Evans et qu’on lui a même consacré un beau livre, pouvoir jouer plusieurs soirs de suite au Village Vanguard, club new-yorkais où le grand pianiste enregistra des albums mythiques, est à coup sûr un privilège… surtout lorsque l’on s’y produit avec deux des anciens accompagnateurs (à des époques différentes) du maître, le batteur Paul Motian et le contrebassiste Marc Johnson. Le pianiste Enrico Pieranunzi, habituellement peu expansif, ne cache d’ailleurs pas son bonheur dans les notes qui accompagnent ce disque. Il est vrai que la subtilité du jeu de Johnson comme de Motian, décédé depuis cet enregistrement, se marie parfaitement avec celui du jazzman romain, pétri à la fois de be bop et de musique classique. À noter dans cet album, qui mêle standards et compositions de Pieranunzi, une étonnante version de La Dolce Vita, thème composé par Nino Rota pour le film éponyme de Federico Fellini.

30/4/2013La CroixYann Mens
Live At The Village Vanguard Enrico Pieranunzi

Né à Rome en 1949, Enrico Pieranunzi, après ses études au conservatoire, commença une carrière de pianiste classique avant de passer au jazz en 1972. Depuis, il a fait un brillant parcours international auprès de grands solistes, mais surtout seul ou en trio. Après deux CD enregistrés au légendaire Birdland, c’est dans un autre club mythique de New York, le Village Vanguard qu’il grave ce CD en juillet 2010 avec Marc Johnson (cb) et le batteur Paul Motian décédé depuis. Deux partenaires de “rêve” comme l’écrit Pieranunzi. Huit titres dont quatre de ses compositions, des thèmes signés Monk, Lee Konitz, Nino Rota et l’inusable et toujours superbe My Funny Valentine. Deux sources différentes qui font valoir le talent d’écriture de Pieranunzi et son inégalable aptitude à transcender les standards et les utiliser pour laisser libre cours à son imagination improvisatrice. Écoutez et réécoutez l’admirable introduction de My Funny Valentine, c’est du grand art! Enrico Pieranunzi conjugue avec bonheur les acquis harmoniques et techniques de sa formation classique, le meilleur de ses influences jazzistiques (de McCoy Tyner à Bill Evans) et l’immense apport de son propre génie. Ses partenaires volent à la même hauteur et leur entente, au de-là de la simple complicité, atteint le sommet d’une véritable communion d’intelligence et de sensibilité musicale. Cinquante-huit minutes de pur bonheur.

30/4/2013Lion’s Club Magazineeditorial
Live At The Village Vanguard Enrico Pieranunzi

Nella sterminata discografia di Enrico Pieranunzi, una produzione in alcuni anni forse eccessiva, Live At The Village Vanguard, registrato il 7 e 8 luglio 2010 durante un ingaggio nel famoso club newyorchese, rappresenta bene gli approdi recenti del trio del pianista.
Come già in The Chant of Time del 1997, gli sono a fianco Marc Johnson e Paul Motian: con ognuno di loro Pieranunzi ha collaborato assiduamente in oltre vent'anni, prevalentemente con formazioni, anche trii, diversamente aggregati. Qui il bassista e il batterista sono di nuovo assieme dimostrandosi accompagnatori ideali, impeccabili, sempre fluidi e reattivi nella giusta misura.
Ne risulta "un classico" per equilibrio, eleganza e buon gusto, tanto che qualcuno potrebbe sostenere che non c'è niente di nuovo sotto il sole. Eppure si scorge qualche inflessione, qualche atteggiamento mentale ed espressivo che ci avvertono che si tratta del Pieranunzi di oggi, con una sensibilità leggermente diversa da quella swingante e impegnata, di austero e poetico intimismo, che ha caratterizzato il suo pianismo nei nel corso dei decenni.
Mi riferisco in particolare all'accattivante linea melodica dell'original "Tales from the Unexpected," al suo avvolgente e leggiadro incedere narrativo. Per il resto è il caso di porre l'attenzione sui brani che aprono e chiudono il CD: il brioso e immaginifico "I Mean You" di Monk, con un magistrale Motian, e l'insolita, movimentata interpretazione di "La dolce vita" di Rota, con Johnson in particolare evidenza. Anche queste reinterpretazioni risultano una conferma da un lato di un rinnovamento nell'approccio pianistico di Pieranunzi, dall'altro dello stato di grazia di quel trio irripetibile in quelle serate al Village Vanguard.

11/04/2013italia.allaboutjazz.com Libero Farnè
Enrico Pieranunzi with Marc Johnson and Paul Motian Live at the Village Vanguard

Mit Paul Motian hat Enrico Pieranunzi seit 1992 acht Alben eingespielt, 1993 bildeten die beiden erstmals ein Trio mit Marc Johnson. Hinter diesen Live-Aufnahmen vom Sommer 2010 steckt also eine lange gemeinsame Erfahrung und eine immer wieder emeuerte Freundschaft von drei Ausnahmekönnern. Die acht ausgewählten Aufnahmen von gut einer Stunde Dauer gehören zum Feinstein, was man heute an Trio-Jazz hören kann. Vier der Aufnahmen sind Kompositionen von Pieranunzi, darunter “Fellini’s Waltz”, das aus dem 2003 erschienenen “Fellini Jazz” stammt, auf dem übrigens auch Motian mitwirkte. Auch das elfminütige “La dolce vita” (Nino Rota) stammt aus dieser CD. Hier erscheint es in der ersten Hälfte mit einem völlig neu gestalteten Teil, während der zweite dem Originaltrack folgt. Ein absoluter Höhepunkt ist “Pensive Fragments” (Pieranunzi), mit einem souverän schwingenden Johnson und einem Motian, der sich durch wunderbar gestaltete Kontra-Melodien auszeichnet. Grossartig auch “Subsconscious Lee”, das Konitz einst für sich selber schrieb, ein vertrackt-raffinierter Titel, auf dem sich Pieranunzis Improvisationsgenie im Wechsel mit Motians Virtuosität grossartig ausleben kann. Leider fast prophetisch klingt “Tales From The Unexpected”, denn niemand konnte damals ahnen, dass Motian nur wenige Monate nach diesen Aufnahmen sterben würde. In diesem Sinne gehört diese Meisterwerk auch zu seinem Vermächtnis.

10/4/2013Jazz’n’Morera
Bending a Club Legend to His Own Purposes - The Enrico Pieranunzi Trio, at the Village Vanguard

One thing musicians often say about playing at the Village Vanguard, New York’s oldest extant jazz club, is that you have to make your peace with the ghosts in the room. What that means has less to do with the spirit realm than with the specters of historical memory shaped by famous recordings and firsthand experiences, and made all the more immediate by the photographic portraits on the wall.
The Italian pianist Enrico Pieranunzi has surely considered these issues, given his deep admiration for Bill Evans, who was about as closely associated with this club as anyone. But it’s likely that the connection rings clearer than usual this week as he works alongside the bassist Marc Johnson and the drummer Joe La Barbera, otherwise known as the surviving members of Evans’s last trio.
If you know that group, you probably know its brilliant, springy work on “Turn Out the Stars,” a six-CD boxed set recorded at the Village Vanguard in 1980 — a few months before Evans died, at 51 — and eventually released (on Nonesuch, in 1996) to breathless critical acclaim. And if you know those recordings, you might have had a hard time pushing them to the back of your mind during a performance this week.
But Mr. Pieranunzi, 63, is savvy enough to work with that knowledge, bending it to his purposes. He didn’t overstuff his first set on Wednesday night with songs from the Evans repertory, but neither did he try to obscure that pianist’s influence. His opening tune, “Autumn Song,” was an original with a strong whiff of the Evans style — those feathery harmonies, that nifty rhythmic modulation — and right away Mr. Johnson and Mr. La Barbera sounded almost exactly as they did in the same room more than 30 years ago.
This yielded a mildly disorienting sensation that persisted through the second tune, a coolly Evanescent waltz called “The Mood Is Good.” But what followed — “Ornettement,” for Ornette Coleman — handily broke the spell. Mr. Pieranunzi adopted a flintier, more percussive attack, and his partners edged into tougher and more irresolute territory, swinging intrepidly for a while before settling into a pop-gospel backbeat groove.
Mr. Johnson and Mr. La Barbera are still effortlessly effective as a rhythm team, and each delivered smart and punchy solo commentary. Mr. Johnson was the trio’s most consistently engaging improviser, bounding across the full register of his instrument; he was also its linchpin, the person with whom both of the other players have ample history.
Gradually the set took on its own character; by the time it arrived at a Nino Rota-esque original called “Fellini’s Waltz,” there was no doubting that Mr. Pieranunzi was in control.
Which may have been all the assurance he needed to tip his hat: first with a spare but sumptuous interpretation of “These Foolish Things,” and finally, during the encore, with “Solar,” one of the jazz standards Evans explored often in his final years. It was tackled here with emphatic license, even if it ultimately felt like an offering.

5/4/2013nytimes.comNate Chinen
Live At The Village Vanguard - “choc de mois” Avril 2013

De ce concert de l’été 2010, cette restitution est colorée d’une émotion toute particulière par la mort de Paul Motian, survenue entretemps. Les trois musiciens se connaissaient bien pour s’être fréquentés en duo comme en trio depuis au moins 1993. Comme me l’a fait remarquer Guillaume de Chassy, la façon de Motian de (dé)matérialiser la pulsation d’une façon rarement prévisible n’est pas toujours facile à concilier avec le style de Pieranunzi, avec cette complémentarité qu’il nourrit en permanence entre les deux mains. D’où une forme de friction que souligne davantage encore le thème de Monk placé en ouverture (I Mean You). Dans Subconscious Lee, une tension analogue se résout avec bonheur dans les développements improvisés où chacun trouve la meilleure façon d’alimenter et d’aérer la texture. Alors que Tales From the Unexpected est une mélodie entêtante, pieranunzienne à souhait par sa façon de s’enrouler sur elle-même, Pensive Fragments est une ballade en apesanteur: là, l’autre temps qu’habite Paul Motian prend tout son relief. Il en va de même pour Unless They Love You, jusqu’à ce qu’en irrésistible doublement du tempo s’efface de lui-même en quelques secondes pour laisser place à la reprise du thème. My Funny Valentine fait ensuite l’objet d’un arrangement étonnant. On descend d’une introduction lunaire pour se laisser prendre en finesse par un tempo étonnamment rapide et des solos soutenus en dentelle. L’empathie entre le pianiste et Marc Johnson fonctionne, sans surprise, sur le mode de l’accompagnement mutuel comme sur celui du partage des énoncés mélodiques (Fellini’s Waltz). Enfin, une variation sur le thème de La Dolce Vita de Nino Rota offre au programme une longue et brillante conclusion. Le pianiste y prend d’incroyables risques, notamment dans une partie centrale ébouriffante dont les ruptures de style font resurgir nombre de citations de l’œuvre de Scarlatti, dont on connaît l’importance chez Pieranunzi. Ce final, et la présence de Paul Motian dans l’une de ses ultimes apparitions, font de ce disque un jalon indispensable dans l’œuvre pourtant abondante du pianiste.

2/4/2013Jazzmagazine/JazzmanVincent Cotro
La fortuna degli italiani

E’ la prima volta che un musicista italiano registra nel mitico locale jazzy di New York. Con Pieranunzi suonano Marc Johnson, contrabbassista di mirabile vigore propulsivo, incantevole per la bellezza del suono, e Paul Motian che purtroppo oggi non è più tra noi con la sua batteria varia, fantasiosa e quasi melodica. I magnifici tre si conoscevano da tempo a causa di altre imprese realizzate insieme, per cui le interpretazioni creative degli otto temi prescelti (di Monk, Konitz, Rota, Pieranunzi) sfiorano sempre la perfezione. Enrico, in una nota scritta sul disco in quarta di copertina, non nasconde l’emozione provata per l’evento, il classico sogno sognato che si avvera. A me è tornato in mente un maestro americano del jazz (non posso dirne il nome) che nel 2006 mi disse “beati voi italiani che avete Pieranunzi, il migliore pianista jazz del mondo”. Risposi: “Sono d’accordo, è il mio pianista preferito”.

2/4/2013AmadeusFranco Fayenz
Da Monk a Nino Rota con il piano di Pieranunzi

“Live At The Village Vanguard” è un titolo comune a diversi storici dischi di jazz; nel leggendario club di Manhattan è passata la crème di questa musica e tutti i fan conoscono le incisioni effettuate laggiù da Rollins, Coltrane, Bill Evans.
Proprio a quest’ultimo, inevitabilmente, si riallaccia il nostro inestimabile pianista Enrico Pieranunzi, che nel luglio 2010 si è esibito nel club assieme a due partner di Evans, Marc Johnson (contrabbasso) e Paul Motian (batteria). Pubblicato dalla Cam, il disco che ne è nato propone però subito una grande autonomia esecutiva; il jazzista romano sa come dar voce ai “classici” (da Monk a Nino Rota), inserendoli nel proprio vibrante universo espressivo, e i due americani lo assecondano con grande intensità: si ascolti “My Funny Valentine”, davvero memorabile. Eccellente anche la qualità dell’incisione.

28/3/2013Corriere della SeraClaudio Sessa
Live at the Village Vanguard Enrico Pieranunzi

A découvrir: le nouvel album du pianiste italien Enrico Pieranunzi, en trio, qui comme le titre l'indique a été enregistré "Live" au "Village Vanguard" . Ce disque est un des événements jazz parmi les nombreux disques qui sortent en cette fin de mois.
Pourquoi un événement ... le label Camjazz explique que c'est le premier album jamais enregistré par un artiste italien dans le légendaire salle en forme de losange au 178 South Seventh Avenue à Manhattan, salle mythique où ont été joués les plus grands chapitres de l'histoire du jazz, avec des enregistrements de Sonny Rollins, Bill Evans, John Coltrane, Keith Jarrett, Wynton Marsalis, Michel Petrucciani, Brad Mehldau, pour n'en nommer que quelques-uns et effectivement c'est un casting de choix!... imaginez tous ces artistes réunis aurait de quoi faire tomber à la renverse tout amateur de piano ou pianiste!... un rêve impossible bien sûr sauf sur les platines de disques... ou entouré de photographies ainsi Enrico Pieranunzi relate dans le livret relate qu'assis derrière le piano..."entouré de photos de tous les musiciens qui au fil des décennies avaient offert leur art et d'expression dans le monde, et dont j'avais tenu dans mes mains et écouté les disques quand j'étais adolescent, et d'avoir juste là, à côté de moi, deux géants du monde du jazz: Marc Johnson et Paul Motian... Je sais que cela peut sembler banal de dire que j'avais rêvé un rêve qui devenait maintenant vrai, mais ce n'est pas facile de trouver une autre façon de décrire ce que j'ai ressenti là-bas, chacune de ces soirées, que ce rêve inconcevable s'est matérialisé dans le son que mes doigts ont donné au piano dialoguant avec la magie que Marc et Paul ont réalisé avec leur contrebasse et batterie. C'est avec une profonde émotion que je tiens à remercier ceux qui ont fait de ce rêve une réalité" ainsi Enrico Pieranunzi exprime bien sûr sa "gratitude à Paul Motian, qui n'est malheureusement plus parmi nous, [qui]n'a vraiment pas de limites, pour avoir une fois de plus, ici, fait le don de son jeu inspiré et pour le privilège de sa longue amitié intense et précieux."
L'enregistrement de l'album a été faite lors de la première visite de Enrico Pieranunzi lors de l'été 2010, les 7 et 8 Juillet pour être précise, suite à l'invitation personnelle de Lorraine Gordon, propriétaire et veuve du fondateur du club de Max Gordon. Pour ce trio avec Marc Johnson à la contrebasse et le batteur Paul Motian, décédé en novembre 2011. Enrico Pieranunzi avait sélectionné quatre de ses compositions ainsi que des standards: "I mean you" de Monk, "My Funny Valentine" de Rodgers/Hart, "Subconscious Lee" de Konitz et ... "La dolce vita" de Nino Rota.
…A noter que le livret, de très belle qualité (papier plastifié), contient des photographies d'Andrea Boccalini... belles photographies en noir et blanc qui resteront aussi probablement des témoignages émouvants pour d'autres musiciens qui auront par la suite la chance de jouer en ce lieu mythique du jazz…

28/3/2013 pianobleu.comeditorial
Enrico Pieranunzi: Live at the Village Vanguard

Few phrases come with as much caché as the title of this new live recording from one of Europe’s most distinguished jazz musicians. That fabled basement in Greenwich Village has seen and heard more than its fair share of musical history over the decades, not least the genre-defining trio albums recorded by pianist Bill Evans in the early 1960s. Italian pianist Enrico Pieranunzi is a worthy inheritor of that grand tradition, but even for Pieranunzi this one is special. Not only is his playing as inventive as ever, but joining him for this well-paced set of standards and originals are two old friends, both former Evans associates : bassist Marc Johnson and legendary drummer Paul Motian, the latter in relaxed form on one of his last trio recordings before his death last year.

22/3/2013irishtimes.comCormac Larkin
Il jazz parla italiano (anche) al Village Vanguard

Il jazz è musica che vive del momento, unico e irripetibile come solo un’esibizione dal vivo può essere. Se poi i musicisti rispondono al nome di Pieranunzi, Johnson e Motian, e il palco è quello del Village Vanguard quel momento entra a pieno diritto nella storia a scriverne un nuovo capitolo. Da quel lontano 1935, anno di nascita del jazz club newyorkese fondato da Max Gordon, sul suo palco sono passati in tanti.
Generazioni di musicisti che fra quelle pareti hanno registrato capitoli fondamentali della storia del jazz, da Sonny Rollins a Bill Evans. E poi ancora John Coltrane, Wynton Marsalis, Keith Jarrett, Brad Mehldau, tanto per citarne alcuni. Enrico Pieranunzi, primo artista italiano a varcare la soglia del 178 della Seventh Avenue di Manhattan è arrivato su invito di Lorraine Gordon, vedova del fondatore e attuale proprietaria. Nasce così, Live At The Village Vanguard, disco che è il riconoscimento della storia trentennale del più internazionale fra i jazzisti italiani. E’ l’estate 2010, luglio, il Vanguard e il suo canopy, la sua famosa tettoia esterna ormai immortalata da un numero infinito di fotografi a caccia di icone newyorkesi, sono soltanto il primo assaggio del sogno che ogni jazzista accarezza e che ora sta per realizzarsi.
Pieranunzi ha selezionato alcune tra le sue composizioni per la scaletta della speciale occasione, e standard di Monk, Konitz e Parker. E anche una rilettura del tema de La Dolce Vita di Nino Rota. Al suo fianco due compagni di viaggio già incontrati in precedenti avventure, Marc Johnson al contrabbasso e Paul Motian alla batteria. Con loro il suo linguaggio, fatto di assoluto rigore e altrettanta fantasia, trova due interlocutori ideali, capaci di dialogare alla pari impreziosendo il discorso con innata creatività. Il celebrato drumming di Motian, scomparso nel novembre 2011, riappare qui con tutto il suo splendore. “Tutte le sere di quella settimana dell’estate 2010 sono passato sotto quella tettoia, ho sceso la celebre scala del club, sono andato verso il palco e mi sono seduto al piano. Accanto a me due giganti del jazz, Marc Johnson e Paul Motian” ricorda Pieranunzi nelle note di copertina. Uscito pochi giorni fa, l’album sarà presentato al Village Vanguard ad aprile con una settimana di concerti.

15/3/2013l’UnitàPaolo Odello
Incontro con Enrico Pieranunzi

Il nuovo album di Enrico Pieranunzi, Live at Village Vanguard in uscita il 12 marzo in tutto il mondo per la CAM Jazz, rappresenta un evento per il jazz.
Si tratta infatti del primo e unico disco mai registrato da un artista italiano nel mitico, è il caso di dirlo, locale a forma di diamante al 178 Seventh Avenue South di Manhattan dove si sono compiuti capitoli fondamentali della storia del jazz, con le registrazioni di Sonny Rollins, Bill Evans, John Coltrane, Keith Jarrett, Wynton Marsalis, Michel Petrucciani o Brad Mehldau. La registrazione dell’album è stata effettuata in occasione della prima visita di Pieranunzi al Vanguard nell’estate 2010, a seguito dell’invito personale di Lorraine Gordon, proprietaria e vedova del fondatore del club Max Gordon. In trio con Marc Johnson al contrabbasso e con il compianto Paul Motian alla batteria, Pieranunzi aveva selezionato alcune tra le sue composizioni per la scaletta della speciale occasione oltre a standard di Monk, Konitz e Parker e una rilettura del tema de La Dolce Vita.
Live at Village Vanguard è il riconoscimento della storia trentennale del più internazionale dei jazzisti italiani, che può vantare collaborazioni con alcuni dei più grandi musicisti di sempre da Chet Baker, Charlie Haden e Lee Konitz, a Chris Potter, Scott Colley e Antonio Sanchez.
L’album verrà presentato con una settimana di concerti al Village Vanguard dal 2 al 7 aprile 2013. Enrico Pieranunzi suonerà con Marc Johnson al contrabbasso e Joe LaBarbera alla batteria.
Pieranunzi sarà ospite al microfono di di Claudio Farinone per raccontarci di questa nuova avventura concertistica e discografica.

11/3/2013 Reteduecinque Claudio Farinone
Un pianista romano nel tempio del jazz

Ha ragione Enrico Pieranunzi quando, nelle note di copertina del nuovo disco, racconta le emozioni provate da ragazzo trovandosi in mano i live al Village Vanguard di giganti come Rollins, Coltrane, Evans; quando confessa le galoppate della fantasia davanti alle foto del canopy, la famosa tettoia esterna dello storico locale newyorkese. Perché quei palpiti li ha provati anche chi non è jazzista, ma un semplice appassionato, e oggi rivive le stesse emozioni rigirandosi tra le mani e ascoltando il Live At The Village Vanguard dello stesso Pieranunzi, primo italiano a ottenere il prestigioso riconoscimento. Registrato il 7 e l’8 luglio 2010, durante una settimana di concerti nel club di Lorraine Gordon, e in uscita a giorni, il disco è uno di quei lavori destinati a rimanere. Perché ferma per l’eternità in quel tempio del jazz il pianista romano, affiancato da Marc Johnson al contrabbasso e dallo scomparso Paul Motian alla batteria, e perché gli otto brani proposti riescono, in poco meno di un’ora, a mettere a fuoco lo stile pianistico di Pieranunzi, le sfumature delle sue improvvisazioni, il modo di rileggere gli standard. Quattro pezzi originali (tutti firmati da lui) e quattro cover, di Thelonious Monk (I mean you), di Rodgers e Hart (My funny Valentine), di Lee Konitz (Subconscious Lee) e di Nino Rota (La dolce vita) che suonano come capitoli di un racconto, come pennellate di un quadro che appare completo soltanto sfumata l’ultima nota dell’ultimo pezzo. Viene da chiedersi che cosa sia rimasto fuori, quanti altri brani proposti in quelle serate siano stati accantonati, magari in previsione (speriamo) di un volume due. Nell’attesa di scoprirlo, Enrico Pieranunzi presenterà questo live tornando al Village Vanguard dal 2 al 7 aprile, con Marc Johnson al contrabbasso e Joe LaBarbera alla batteria.

8/3/2013Corriere della Sera-SetteLorenzo Viganò
Il jazz italiano è di casa nel tempio dei giganti

“Suonare al Village Vanguard di New York è come giocare la finale dei mondiali di calcio al Maracana di Rio De Janeiro indossando la maglia del Brasile”. Il 12 marzo Enrico Pieranunzi pubblicherà il cd Live At The Village Vanguard. L’album, che andrà ad aggiungersi a una discografia che ormai conta oltre 70 titoli, certificherà un traguardo professionale che nessun jazzista italiano può ancora vantare: aver suonato da leader di una band nel mitico locale della Grande Mela, calcando lo stesso palco reso immortale da artisti del calibro di John Coltrane, Sonny Rollins e Bill Evans.
Il concerto diventato ora un disco si tenne nell’estate del 2010: in trio, con Pieranunzi al pianoforte, c’erano il batterista Paul Motian (poi scomparso nel novembre del 2011) e il contrabbassista Marc Johnson. Un sogno, quello di suonare al Vanguard circondato dalle foto dei suoi miti musicali, che Pieranunzi è riuscito a realizzare grazie all’invito di una zelante signora di 87 anni: Lorraine Gordon, vedova di quel Max Gordon che nel 1935 fondò il Village Vanguard, aprendolo prima ai poeti della beat generation e poi al meglio della scena jazzistica newyorkese: “La signora Lorraine” racconta Pieranunzi “è una sorta di Peggy Guggenheim del jazz. Quando nel 1989 Max Gordon morì, lei prese in mano le redini del locale con grande energia e determinazione. Tre anni fa chiese a Motian di contattarmi perché aveva letto molto bene di me sui giornali americani: a dire il vero, la Gordon cercava un tale “Mister Petrosino”, ma Paul, che mi conosceva bene, capì presto che dietro quel nome storpiato c’ero io”.
Nato a Roma nel 1949 e cresciuto ascoltando i dischi di Django Reinhardt amati dal padre chitarrista, sono quasi trent’anni che Enrico Pieranunzi è uno dei pianisti jazz italiani più apprezzati negli States. A farlo entrare nel circuito americano sono state le sue tante collaborazioni con giganti come Chet Baker, con il quale registrò quattro dischi alla fine degli anni 80 ("avremmo scambiato sì e no venti parole, ma vederlo suonare mi aprì un mondo nuovo”), e poi con Art Farmer, Lee Konitz e Charlie Haden.
Jazzista colto ed eclettico, capace di passare da un disco in cui rilegge la musica di Domenico Scarlatti a uno in cui dà sfogo alla sua passione per i ritmi cubani, con Vinicio Capossela, Paolo Fresu e Fabrizio Bosso, Pieranunzi è anche tra gli artisti che hanno preso parte a Dalla in jazz, album tributo dedicato al cantautore bolognese, uscito proprio in questi giorni: “C’era molto jazz nelle canzoni di Dalla, soprattutto nel suo modo di usare la voce” conclude il pianista. “Dedicargli un disco significa ricordare un musicista dal talento straordinario”.

8/3/2013Il Venerdì di Repubblicae.co.