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Francesco Bearzatti Tinissima 4et

This Machine Kills Fascists

Cam Jazz CAMJ 7893-2

8052405141774 - This Machine Kills Fascists - CD

Artists :
Danilo Gallo ( Electric And Acoustic Bass )
Giovanni Falzone ( Trumpet )
Zeno De Rossi ( Drums, Percussion )
Francesco Bearzatti ( Tenor Sax, Clarinet )
Francesco Bearzatti Tinissima 4et ( Band )
Petra Magoni ( Vocals )
Release date
Oct 16, 2015
Duration
0:48:28

Francesco Bearzatti’s latest album, “This Machine Kills Fascists”, is a tribute to Woody Guthrie (the words this machine kills fascists were a message he wrote on his guitar in 1941).  Due for release on CAM JAZZ on 16 October, Bearzatti is with his Tinissima 4et (including Giovanni Falzone on trumpet, Danilo Gallo on bass and Zeno De Rossi on drums).  After “Tina Modotti” (2008), “Malcom X” (released in 2010 and having won a number of awards, such as the Top Jazz award and others) and the successful interlude of Monk’N’Roll (an album released on CAM Jazz in 2013, that reinterpreted Monk’s themes by interlacing them with some of the most popular songs in the history of rock music), the saxophonist is back to musically depicting the life, art and times of another rebellious, unruly artist who has sung about the United States of the Great Depression, union struggles and hopes in the New Deal.  The other America, that of folk and blues, all filtered through the perception of Francesco Bearzatti and a quartet that has already gained its place in jazz history.  Woody Guthrie is America’s greatest, most extreme folk singer-songwriter, an intellectual, novelist and political activist, who depicted the working class and outcasts, always siding against the iniquities of politicians and capitalists. His legacy affected all the folk and protest songs from then on, from Bob Dylan to Joan Baez, Bruce Springsteen, Billy Bragg and The Clash.  Moving through painful blues and frenzied tracks, this album is a musical journey that starts from Guthrie’s hometown of Okemah, Oklahoma, and winds its way through sandstorms, wanderings by train, ragged clothes and New York. It ends with a piece dedicated to Sacco & Vanzetti (for whom Guthrie had written a compilation) and with the only non-original piece here, a reinterpretation of “This Land Is Your Land”, that exemplifies Guthrie’s poetry – halfway between a declaration of love for his homeland and a caustic argument against private ownership – and clearly states his vision based on solidarity and sharing:

This land is your land, this land is my land
From California to the New York Island
From the Redwood Forest to the Gulf Stream waters
This land was made for you and me.

The wide-ranging sonic palette in this album enhances Tinissima 4et’s usual, distinctive strength through elements from the American folk tradition of the 30’s and 40’s, deeply resounding notes that call Guthrie’s words to mind. This recording is a strong statement by Bearzatti, in these days of severe, harsh social inequalities.


DownBeat Magazine: Best Album (2016)


Recorded and mixed in Cavalicco on 27 - 28 April 2015 at Artesuono Recording Studio
Recording & mixing engineer Stefano Amerio

Photos by Andrea Boccalini

Reviews

Saxophonics

Francesco Bearzatti Tinissima 4et, This Machine Kills Fascists In what must be one of the more unorthodox tributes to great American folk icon Woody Guthrie, the versatile Italian saxophonist Frances¬co Bearzatti tips his head and hat towards Guthrie with a set of original songs with the subject in mind. With This Machine Kills Fascists (so named for a phrase Guth¬rie wrote on his guitar), Bearzatti creates an evocative sound world, from the gos¬pel-colored “Okemah” to the song-slinging of “Long Train Running." Vocalist Petra Magoni cameos on “One For Sacco And Vanzetti” and the song set closes with the sole Guthrie-penned tune, the classic “This Land Is Your Land,” done up Bearzat¬ti-on-Bourbon-Street style. A landscape of Americana intriguingly filtered through jazz Italiana.

1/2/2016DownbeatJosef Woodard
Auf Woody Guthries Spuren Francesco Bearzatti Tinissima Quartet

«This Machine Kills Fascists», stand auf der Gitarre des Folksängers Woody Guthrie (1912–1967). «This Machine Kills Fascists» ist auch der Titel, den das Tinissima Quartet seinem neuen Album gegeben hat. Die Band, die mit dem Saxofonisten Francesco Bearzatti, dem Trompeter Giovanni Falzone, dem Bassisten Danilo Gallo und Zeno De Rossi am Schlagzeug vier der kreativsten Jazzmusiker Italiens vereint, nimmt sich der Biografie des Protestsängers Woody Guthrie an. Und begibt sich dabei auf eine Reise durch ein halbes Jahrhundert Jazzgeschichte. Die Kompositionen stammen dabei (mit einer Ausnahme) aus der Feder des Bandleaders Francesco Bearzatti.
Hohe Ideale
Bearzatti hat nicht primär die Auseinandersetzung mit Folk gereizt. Es ging ihm auch keineswegs um das Bearbeiten von Motiv-Vorgaben oder musikalischen Klischees. Vielmehr wollte er sich vom musikalischen Umfeld und von den Stationen von Guthries Leben inspirieren lassen. Im Zentrum stehe Woody Guthrie als Person mit hohen Idealen, sagt Bearzatti im Gespräch. Seine Vorgehensweise erinnert dabei an seine beiden ersten Alben, die er Tina Modotti – einer aus dem Friaul stammenden Anarchistin in amerikanischer Emigration – und Malcolm X, dem radikalen afroamerikanischen Bürgerrechtler, gewidmet hatte. «Suite For Tina Modotti» und «X (Suite For Malcolm X)» kündeten bereits im Titel das musikalisch-narrative Potenzial an. Die Reise des neuen Albums beginnt in «Okemah», dem Geburtsort Woody Guthries im Staat Oklahoma. Nach einem Intro und kurzen, aber starken Impressionen zur «Dust Bowl» Oklahoma öffnet das ergreifende «Okemah»-Thema den Blick auf die grossen vertrockneten Ebenen der USA. Im Güterzug mit «Long Train Coming» steigt die Dynamik ein erstes Mal erheblich und gibt Falzone Raum für ein rasantes Trompetensolo. Auf dem Güterzug sind die Wanderarbeiter eingepfercht, deren Schicksal mit spannungsvoller Rhythmik und einem starken Dialog der beiden Bläser evoziert wird. Ein Hauch von Blues, Ragtime und New Orleans sowie ein Vorgeschmack auf eine bewegte Zukunft führen auf Guthries Spuren nach New York. «N.Y.» bringt den Ausblick in die Moderne, mit funkigen Rhythmen und einem zunehmend beschleunigten Anlauf zum Höhepunkt des Albums, dem auf rasenden Tempi basierenden «Witch Hunt» mit unüberhörbaren Referenzen an Charlie Parker und die Bebop-Wende; überdies gibt es Momente, die auch auf den Free Jazz verweisen. Mit «When U Left» schliesst sich der Bogen der biografischen Suite mit einer dramatisch-schönen Melodie und mit der Reprise des «Okemah»-Themas. Doch mit «Sacco e Vanzetti» folgt noch eine Ballade für die beiden italienischen Anarchisten, denen Guthrie ebenfalls ein Album gewidmet hatte. Als Bereicherung wirkt hier die Stimme von Petra Magoni (Musica Nuda) mit. Den Abschluss bildet «This Land Is Your Land» – es ist der einzige Song aus der Feder Woody Guthries, interpretiert in einer frischen Dixieland-Version.
Der narrative Nenner
So spielerisch wie das Quartett auf «Monk’n’Roll» (2013) Monk-Kompositionen mit Rocksongs verbandelte, so verwebt es nun Stilelemente aus Blues, Folk, Country, Dixieland, Bebop, Funk oder Free Jazz. Erstaunlich, mit welcher Lockerheit die Musiker das auf ihren narrativen Nenner bringen. Das Album erinnert im positiven Sinn an ein Konzeptalbum, aber an eines mit vielen Freiräumen für die Improvisation.

29/1/2016Neue Zürcher ZeitungRuedi Ankli
FRANCESCO BEARZATTI TINISSIMA This Machine Kills Fascists

Die thematische Linie dieses Quartetts hat als klare Ausrichtung den thematischen Fokus auf ausserordentliche Individuen. Nach Tina Modotti, der nach Mexico ausgewanderten Friulanerin, Malcolm X und Monk im Rock’n’Roll Look ist nun der legendäre Folksänger Woody Guthrie an der Reihe. Es handelt sich dabei (bis auf die Ausnahme ”This Land Is Your Land”) nicht um verjazzte Interpretationen des wegweisenden Einzelgängers, sondern um Kompositionen, die Francesco Bearzatti vorgegeben hat und die im Team mit seinen seit Jahren erprobten Mitmusikern zu einer packenden Reise auf den Spuren von Guthries Biographie umgearbeitet wurden. Die musikalischen Bilder sind tatsächlich sehr suggestiv. Das Grundthema ”Okemah” (Guthries Heimatstadt) leitet die musikalische Reise ein und beschliesst das Porträt von Woody Guthrie. Bevor es aber vertieft wird, taucht das Quartett in eine Vorstellung dessen ein, was der ”Dust Bowl” (wörtlich ”Staubschüssel”) war. Es sind die grossen, vertrockneten Ebenen der USA und Kanadas, die in den Dreissiger-Jahren des letzten Jahrhunderts die Farmer zum Aufbruch bewegten, der sie in der Zeit der grossen Arbeitslosigkeit in Konkurrenz zu den Massen von Wanderarbeitern brachte. Woody Guthrie war in jenen Jahren unterwegs mit seiner Gitarre, auf der das Logo ”This Machine Kills Fascists” angebracht war, das auch der Titel dieser CD ist. Woody Guthrie hatte sich damals als wohl einer der ersten engagierten Folk-Singer-Songwriter für diese Farmer eingesetzt, was ihm den Übernamen ”Dust Bowl Troubadour” einbrachte. Geschickt verweben die vier Italiener die wichtigen Themen von Guthries Biographie mit diversen Stilformen, vom Folk über den Dixieland inkl. Referenzen an Charlie Parker und den Bebop bis hin zum packenden Free Jazz in ”N.Y.” Guthrie war viel mit dem Zug unterwegs, was wir in ”Long Train Running” auch mit einer wie in einem imaginären Film geschickt von der Rhythmussection gestrickten Rhythmik nachverfolgen. Die letzten beiden Kompositionen bilden einen Abstecher in das Thema der zu Unrecht zum Tod verurteilten Italiener Sacco und Vanzetti (”One for Sacco and Vanzetti”), bevor die einzige Interpretation eines Guthrie-Songs, des wohl berühmtesten, ”This Land Is Your Land”, das Album ausklingen lässt. Das Konzept wirkt offen genug, dass bei Live-Konzerten sehr viel dynamische Interaktion möglich wird, spürt man doch schon bei diesen Studio-Aufnahmen die kreative Spielfreude, welche die Mitmusiker Bearzattis in dieses Projekt einbrachten.

20/1/2016Jazz’n’MoreRuedi Ankli
Francesco Bearzatti Tinissima 4et This Machine Kills Fascists

Dopo aver rievocato le figure della fotografa Tina Modotti e di Malcom X, gettato un ponte fra il mondo di Thelonious Monk e del rock, Bearzatti e il suo Tinissima Quartet rendono omaggio a Woody Guthrie, riprendendo del celebre cantautore americano la sola “This Land Is Your Land”, posta in chiusura del CD. Il resto sono suggestioni, anche forti, provocate dall’ambiente, non sempre accogliente, in cui Guthrie operò come artista e agitatore sociale. Il sassofonista friulano-parigino, Giovanni Falzone (tromba), Danilo Gallo (basso elettrico, usato anche a mo’ di chitarra, e contrabbasso) e Zeno De Rossi (batteria) sono una formidabile macchina da guerra.

22/12/2015Strumenti MusicaliR.V.
This Machine Kills Fascists Francesco Bearzatti Tinissima 4et

Après Tina Modotti en 2008 et Malcolm X en 2010, Francesco Bearzatti et son Tinissima 4et rendent hommage à un autre révolté : Woody Guthrie. Inchangé depuis ses débuts, le Tinissima 4tet peut compter sur la trompette de Giovanni Falzone, la basse de Danilo Gallo et la batterie de Zeno De Rossi. This Machine Kills Fascists sort le 16 octobre chez Cam Jazz. Guthrie passe sa jeunesse dans l’Oklahoma où il est né en 1912. Après la Grande Crise de 1929, il s’installe au Texas, qu’il quitte en 1935 pour la Californie. Guthrie s’engage dans l’action politique pour défendre les opprimés, les immigrés, les journaliers… Pour marquer son engagement, il inscrit sur toutes ses guitares : « This Machine Kills Fascists ». Au début des années quarante Guthrie s’installe à New York. Avec Pete Seeger, il devient une figure centrale de la folk protestataire américaine. Guthrie est décédé en 1967 des suites de la maladie d’Huntington. Bearzatti signe les huit thèmes de This Machine Kills Fascists. Le Tinissima 4et reprend également, avec des vocalises de Petra Magoni, l’une des plus célèbres chansons de Guthrie, écrite en 1944 : « This Land Is Your Land ». Les morceaux de Bearzatti suivent peu ou prou le cours de la vie de Guthrie : « Okemah » représente la ville natale du chanteur ; « Dust Bowl » évoque les tempêtes de poussières, qui ravagent notamment le Texas ; « Long Train Running » se réfère au voyage vers la Californie (même titre que le morceau du groupe californien The Doobie Brothers) ; « Hobo Rag » s’inspire des années d’errances, des petits boulots, etc. ; « N.Y. » remémore le séjour dans la Grosse Pomme ; « Witch Hunt » illustre les années sombres du maccarthysme ; « When U Left » suggère la mort de Guthrie ; quant à « One For Sacco And Vanzetti », il rappelle l’exécution des deux anarchistes en 1927, devenus symboles de la répression et de l’injustice, et chantée par Guthrie dans « Two Good Men », mais aussi par Joan Baez, dans l’emblématique « Here’s To You ». Le Tinissima 4et est immédiatement reconnaissable par sa sonorité, qui repose sur une batterie carrée, une basse souple et mélodieuse, une trompette et un saxophone (ou une clarinette) qui proposent une synthèse réussie de la tradition et de l’avant-garde. Les thèmes sont soignés (« One For Sacco And Vanzetti »), avec des ambiances bluesy (« Okemah »), ragtime (« Hobo Rag »), country (« Long Train Running »), bluegrass (« Okemah »), New Orleans (« This Is Your Land »)… Sans oublier non plus que le sérieux et le bouffon se côtoient avec un à propos réjouissant (« This Is Your Land »)... De Rossi passe d’un accompagnement subtil et léger (« When U Left ») à un martèlement binaire (« Okemah ») ou un foisonnement énergique (« N.Y. »). Grâce à sa basse semi-acoustique, Gallo sonne presque comme une guitare (« One For Sacco And Vanzetti ») et passe d’une walking rapide (« Witch Hunt ») à des ostinatos qui résonnent (« N.Y. »), des motifs country (« Long Train Running ») ou rock’n roll (« Okemah »). La trompette de Falzone virevolte (« Long Train Running »), toujours expressive, avec ses effets de growl (« This Land Is Your Land »), souffles (« Dust Bowl »), sifflets (« Long Train Running ») et autres cris (« Hobo Rag »), qui côtoient des développements dans une veine bop (« Okemah ») ou free (« Witch Hunt »), mais aussi d’une grande solennité (« When U Left »). Bearzatti possède un talent mélodique hors norme (« This Land Is Your Land »), une mise en place exceptionnelle (« Okemah »), un sens du contrepoint habile (« When U Left ») et des idées à revendre (« Hobo Rag »), sans compter sa sonorité chaude et puissante – aussi bien au saxophone ténor qu’à la clarinette. « Tous pour un ! Un pour tous ! » pourrait être la devise du Tinissima 4et, tant est grande la symbiose musicale de Bearzatti, Falzone, Gallo et De Rossi. This Machine Kills Fascists continue sur les traces de X (Suite For Malcolm) et Monk’n’Roll : un melting pot musical savoureux dans lequel aucune barrière ne sépare le New Orleans, le bop, le free jazz, le rock, le blues, la folk… et tout le reste ! A écouter absolument.

20/12/2015jazz-a-babord.blogspot.frBob Hatteau
Francesco Bearzatti This Machine Kills Fascists

È entrata nella leggenda la frase stampigliata sulla casa della chitarra di Woody Guthrie, “Questo strumento ammazza i fascisti”, che ha significativamente suggerito al jazzista Francesco Bearzatti il titolo del nuovo CD col Tinissima Quartet. Vista la decadenza dei tempi, è un bell’appoggio intellettuale rifarsi al coerente idealismo e all’impegno civile del celebre cantautore, in auge soprattutto durante la Grande Depressione e l’ultimo conflitto mondiale. Certo, evocarne le utopie sconfina nella presa di posizione politica, dato che il seminale songwriter era iscritto al Partito Comunista Statunitense, al pari dei sodali Cisco Houston, Pete Seeger e Josh White. Evitò la mannaia dell’ottuso maccartismo solo per il manifestarsi del male degenerativo che nel 1967 ne causò la morte prematura: era nato nel 1912. Tali tematiche spingono un gruppo già di per sé impattante e sferzante a ingranare addirittura una marcia in più in termini di vena polemica e autonomia critica, sintonizzandosi idealmente con Guthrie. Bearzatti (fiati) è ben coadiuvato dai fedeli Giovanni Falzone (tromba, effetti), Danilo Gallo (basso, contrabbasso) e Zeno De Rossi (batteria). In “One For Sacco And Vanzetti” irrompe une Petra Magoni dalla dizione onomatopeica. Lo spirito di Woody Guthrie è tangibile in termini spirituali e solo l’undicesimo pezzo – un “This Land Is Your Land” in stile dixieland – è piluccato dallo sterminato repertorio dell’omaggiato. Il resto è scritto dal leader, attento però nei titoli a evocare contenuti cari a Guthrie: la polverosa provincia americana, i treni presi a scrocco dai vagabondi in cerca di cibo e lavoro, l’ingiustizia subita da Sacco e Vanzetti. Impasti lessicali ora intrisi di ritmo e melodia, ora fiammeggianti e informali, in linea con le vecchie prove del combo.

14/12/2015AudioreviewEnzo Pavoni
Une machine, un peu d’espoir?

Le saxophoniste clarinettiste transalpin Francesco Bearzatti est homme de conviction. Sa récente production discographique atteste d’une volonté de défendre des causes majeures à travers des hommages rendus à différentes personnalités marquantes, connues pour leurs engagements profonds, souvent en politique et bien au-delà de la seule sphère artistique. Qu’on en juge par ces quelques exemples: Suite for Tina Modotti (photographe et militante révolutionnaire) en 2008; Suite for Malcolm X (2010) dédié au pourfendeur de la ségrégation raciale; Monk’n’Roll (2013) pour célébrer un musicien qui avait par son génie joué à un grand chamboule-tout du rythme et de la mélodie. Dans ces conditions, on n’est pas vraiment surpris de le voir (et l’écouter, surtout) s’emparer de l’univers de Woody Guthrie, à la fois chanteur, auteur, compositeur de la musique folk américaine, celui qu’on peut légitimement considérer comme le père naturel du protest song dont les héritiers les plus emblématiques ont pour nom Bob Dylan ou Joan Baez. Aux commandes d’un Tinissima 4tet plus que jamais fusionnel – avec Giovanni Falzone (trompette), Danilo Gallo (basse), Zeno de Rossi (batterie) – Bearzatti dégaine une étonnante et émouvante… machine! This Machine Kills Fascists (pas besoin de traduire, d’autant que ce slogan est plus que jamais d’actualité) reprend les mots écrits sur la guitare de Guthrie pour signifier en 2015, tout comme au cours des années de la Grande Dépression et de son cortège de vagabonds (les hobos) parcourant les Etats-Unis par tous les moyens afin d’échapper à la misère, que l’ennemi numéro un est la haine entre les hommes nourrie par la cupidité d’une minorité dominante, et que rien ne sera jamais possible sans solidarité ni partage. Et assez paradoxalement, la plupart des compositions du disque sont originales, le saxophoniste ayant choisi de ne reprendre à son compte qu’une seule chanson de Guthrie, mais pas n’importe laquelle toutefois puisqu’il s’agit de «This Land Is Your Land», à elle-seule peut-être le symbole du combat du chanteur poète, chantre de toutes les luttes qui aimait son pays par-dessus tout. This Machine Kills Fascists, publié sur le remarquable label italo-américain CamJazz, est un disque à la fois grave et joyeux, où la lumière joue sans cesse à cache-cache avec la pénombre. Un disque de blues, peut-être, tout simplement... Parce que même pris dans la tourmente des pires difficultés, l’homme cherche à imaginer la possibilité d’un espoir. Les 48 minutes de l'album célèbrent la beauté avec de forts accents de nostalgie (ainsi la magnifique ballade «Okemah», hommage en deux temps à la ville natale de Woody Guthrie, qui donne le frisson); elles nous font monter aux côtés des migrants économiques, ces victimes de la folie des hommes, à bord d’un train de misère vers un ailleurs qu’on imagine meilleur («Long Train Running» et la trompette virevoltante de Falzone croisant son chant avec la clarinette festive de Bearzatti); elles entament une danse qu’on veut croire joyeuse («Hobo Rag») alors même qu’on en connaît bien les causes plus tragiques, mais il faut bien continuer à vivre, n’est-ce pas?; on ressent au plus près l’énergie mais aussi l’inquiétude que peut faire naître la vie urbaine («N.Y.» et les appels d’une basse solennelle, son saxophone rageur); c’est à bout de souffle qu’on revient d’une urgente chasse aux sorcières («Witch Hunt»), mais celle-ci est-elle tragique ou bien s’agit-il d’un jeu? Difficile de le savoir… Une chose est certaine pourtant: le groupe donne dans cette course folle toute sa puissance et fait montre d’une virtuosité impressionnante. Du grand art aux couleurs résolument colemaniennes! Le dernier tiers du disque résonne d’accents plus dramatiques, pour ne pas dire douloureux: «When U Left» porte une indicible souffrance, celle du départ; le chant de Petra Magoni, invitée sur «One For Sacco And Vanzetti» (ces deux anarchistes condamnés à mort auxquels Guthrie avait lui-même consacré une chanson intitulée «Two Good Men») est poignant de gravité; pour finir, «This Land Is Your Land» revêt toute sa dimension originelle, celle d’un hymne d’une indicible beauté qui finit néanmoins ici dans la joie. «Ce pays est le vôtre, ce pays est le mien». Destinées à l’Amérique, ses paroles pourraient bien aujourd’hui s’adresser à la Terre entière. Un jour, tous, après l’orage, nous danserons. On l’a bien compris. This Machine Kills Fascists ne vient pas par hasard en ces temps troubles. Plus qu’une déclaration de Francesco Bearzatti, il est un appel vibrant, presque une incantation. Un cri. On aimerait ouvrir les yeux et se dire qu’on vient de faire un mauvais rêve, mais la réalité est là, impitoyable et d’une insoutenable violence. Ce message d’espoir tombe à point nommé.

9/12/2015maitrechronique.hautetfort.comDenis Desassi
Il nuovo classico: la cover interpreta il pensiero

Woody Guthrie aveva una chitarra con su scritto This Machine Kills Fascists, che è esattamente il titolo del nuovo disco di Francesco Bearzatti e del suo Tinissima Quartet (Cam Jazz, 2015). Cosa succede qui? Un quartetto tromba-sax-basso-batteria reinterpreta con piglio rock e linguaggio jazzistico le atmosfere evocate dal compositore di My Land Is Your Land, che però è l’unico brano a subire una metamorfosi panjazzistica. Tutto il resto non è più interpretato bensì diventa interprete della vita e delle opere del musicista di Okemah, secondo la personale visione di Bearzatti e soci. La band riesce a descrivere storie e atmosfere tipiche degli Stati Uniti del folk più sincero, e, come se non bastasse, tutto ciò avviene passando dal rock al funk, dalla psichedelia (sottintesa) al bebop, creando una nuova ed eccitante übercover di qualcosa che in realtà non è mai esistito su disco. Detto questo, sono consapevole di non aver risposto né alle mie domande né alle vostre domande ma almeno siamo in grado di dire qualcosa in più sulla faccenda. Sintetizzando:
a) la tradizione si muove, e non poco;
b) i generi amano sconfinare a vicenda;
c) finchè la musica sarà buona le domande potranno aspettare.

10/12/2015Musica JazzMario Evangelista
Francesco Bearzatti Tinissima 4et This Machine Kills Fascists

Parce qu’il nous faut résister au chaos et prévenir davantage de désastres, le vieux slogan inscrit par Woody Guthrie sur sa guitare, “This Machine Kills Fascists”, doit se rappeler à nous. Le saxophoniste italien Francesco Bearzatti le réactive à sa manière, par un mélange très entraînant de jazz, de blues et de folk, sans mots, juste avec cette ferveur que le chanteur protestataire savait communiquer à son auditoire. Sa déambulation dans l’imaginaire de Guthrie passe par les errances champêtres du hobo, la vapeur et le boucan des trains d’antan et le souvenir poignant de Sacco et Vanzetti, avant de se conclure dans une dernière adresse au peuple: This Land Is Your Land.

28/11/2015lesinrocks.comLouis-Julien Nicolau
Francesco Bearzatti Tinissima Quartet This Machine Kills Fascists

Le concept-album reste l’exercice de style favori du saxophoniste Francesco Bearzatti. Après s’être amusé avec Monk’n’Roll à croiser des standards de Thelonious Monk et des tubes rock, l’Italien revient avec un enregistrement consacré à Woody Guthrie. This Machine Kills Fascists - formule engagée qu’on pouvait lire sur la guitare de Woody – prend la forme d’une biographie musicale qui débute à Okemah dans l’Oklahoma et se termine à New York. À travers dix compositions, Bearzatti dépeint, à l’aide d’un figuralisme musical non sans humour, la vie et les tribulations de l’icône folk: les tempêtes de sable chaotiques du Dust Bowl, l’exil. Le « tchou-tchou » des trains et le rythme des rails qui préfigurent l’arrivée à Manhattan en plein explosion bop…

26/11/2015Jazz NewsLouis Victor
Francesco Bearzatti sulle orme di Guthrie

Il titolo potrà forse apparire bellicoso a molti, ma i più attenti sanno bene che "This Machine Kills Fascists" era la frase scritta sulla chitarra di Woody Guthrie. Il nuovo progetto di Francesco Bearzatti, al solito coadiuvato dai fidati compagni del Tinissima Quartet, consiste infatti in un omaggio in chiave jazz al famoso cantautore americano. Il cd, pubblicato da Cam Jazz, segue i precedenti lavori, a loro volta tributi a Tina Modotti (2008), Malcom X (2010) e Thelonious Monk (Monk’n’Roll del 2013, dove i temi di Monk vengono riletti alla luce di alcuni brani rock). Il sassofonista - è ormai abbastanza chiaro - subisce particolarmente il fascino di personaggi dalla forte personalità, scomodi e ribelli, comunque di spessore. Con l'aiuto di Giovanni Falzone alla tromba, Danilo Gallo al basso e Zeno De Rossi alla batteria, stavolta ha confezionato alcuni brani originali che si muovono tra blues meditativo ed altri più ritmati, in una sorta di viaggio, ovviamente in treno, dal paese natale di Guthrie, Okemah in Oklahoma, fino a New York, passando attraverso un brano ispirato alla vicenda di Sacco e Vanzetti, argomento caro anche a Guthrie, ospite in questo caso anche la voce della cantante pisana Petra Magoni, e, finalmente, la rilettura di un brano di Guthrie, preferendo forse con scarsa originalità la celebre "This Land Is Your Land". Piuttosto evidente, specie di questi tempi, la scelta anche politica di dedicare un intero disco a un artista che si fece per tutta la vita il portavoce dei più deboli, lottando contro ogni diseguaglianza. Bearzatti – al pari dei suoi musicisti - conferma la bontà della propria vena creativa, mostrando anche una solida cultura musicale, fatta di continui riferimenti musicali tra i più disparati, realizzando un album di indubitabile godibilità, con diversi momenti particolarmente suggestivi (si pensi per esempio a "Long Train Running"). L’occasione per ascoltare in Toscana questi nuovi brani dal vivo è duplice: venerdi a Pisa, presso l'ExWide e sabato a Firenze, sul palco del Pinocchio Jazz Club.

25/11/2015Il TirrenoGuido Siliotto
Francesco Bearzatti, il était une fois Woody Guthrie

Cette machine tue les fascistes”. Voilà ce qu’avait écrit en 1941 sur sa guitare Woody Guthrie, à qui le saxophoniste et clarinettiste italien Francesco Bearzatti rend hommage avec son Tinissima 4tet (Giovanni Falzone à la trompette, Danilo Gallo à la basse et Zeno De Rossi à la batterie). Après « Tina Modotti » (2008), « Malcom X » (paru en 2010 et couvert de prix) et l’intermède « Monk’N’Roll » salué par la critique et le public, Bearzatti retourne à ses biographies musicales, évoquant la vie, l’art et la période historique d’un artiste indiscipliné et rebelle qui a chanté les Etats-Unis de la Grande Dépression, les luttes syndicales, et les espoirs du New Deal de Roosevelt. Cette Amérique du folk et du blues passée au filtre du musicien italien et de son fidèle quartet. Woody Guthrie est certainement un des plus grands chanteur-auteur-compositeur folk américain, intellectuel, romancier, et activiste politique qui a décrit à travers ses chansons la « working-class », les laissés-pour-compte, luttant contre les injustices dues aux politiciens et au capitalisme. Son héritage se ressent aujourd’hui dans toute la folk music et les protest songs, de Bob Dylan aux Clash en passant par Joan Baez, Bruce Springsteen, Billy Bragg, … Se déplaçant entre un blues lancinant et des pistes frénétiques, cet album est un voyage musical qui démarre dans la ville natale de Woody Guthrie, Okemah, en Oklahoma, et fraie son chemin à travers des tempêtes de sable, des errances en train, des guenilles, et enfin New-York. Il se termine avec un morceau dédié à Sacco et Vanzetti, pour qui Guthrie avait écrit une compilation ; et avec le seul titre non original du disque, une réinterprétation de This Land is Your Land, exemple flagrant de la poésie de Guthrie, à mi-chemin entre la déclaration d’amour pour son pays natal, et une charge caustique contre la propriété privée. Dans ce poème apparaissent clairement son idée de la solidarité et du partage: «This land is your land, this land is my land From California to the New York Island From the Redwood Forest to the Gulf Stream waters This land was made for you and me

20/11/2015francemusique.fr - Open JazzAlex Dutilh
Francesco Bearzatti This Machine Kills…

Jazz militante, quello del sassofonista e clarinettista di Pordenone, che sigla la quarta tappa del suo Tinissima quartet, combo che costituisce una delle punte di diamante del jazz italiano. Dopo Tina Modotti, Malcom X e Monk, il pretesto è ora offerto da Woody Guthrie, prendendo in prestito la famosa frase che campeggiava sulla cassa della sua chitarra. Solo un brano (“This Land Is Your Land”) proviene dal song book di Guthrie, eludendo una volta dipiù il modello degli “standard”. E permettendo così un appassionato viaggio che nutre il jazz di suggestioni poetiche e di volontà narrativa.

20/11/2015L’Eco di Bergamoeditorial
Francesco Bearzatti Tinissima 4et - This Machine Kills Fascists

Considerato una delle realtà più interessanti ed originali della scena jazz italiana, il Tinissima Quartet, guidato da Francesco Bearzatti (sax tenore e clarinetto), deve averci preso gusto nel raccontare, attraverso eccezionali biografie in musica, la vita di personaggi (musicali e non) del passato. Dopo la fotografa Tina Modotti omaggiata con “Suite For Tina” del 2008, il pluripremiato “X” dedicato a Malcom X del 2010 e il travolgente “Monk’n’Roll del 2013 nel quale ripercorreva le orme di Thelonious Monk con evocazioni e citazioni rock, il sassofonista friulano ritorna a vestire i panni del narratore con “This Machine Kills Fascists”, album tributo alla la vita e alla musica di Woody Guthrie, leggendario folksinger ed attivista politico che con i suoi talkin’ blues ha raccontato l’America delle Grande Depressione e delle lotte sindacali, ha difeso i diritti dei lavoratori e dei diseredati contro le scelleratezze della politica e del capitalismo, diventando voce simbolo della protest song ed influenzando musicisti come Joan Baez, Bob Dylan e Bruce Springsteen, e più tardi anche Joe Strummer, e Billy Bragg. Al fianco del sassofonista friulano, ritroviamo la stessa line up di “Monk’n’Roll”, ovvero Giovanni Falzone alla tromba e la sezione ritmica dei Guano Padano composta da Danilo Gallo al basso e Zeno De Rossi alla batteria. Il titolo che riprende la frase incisa sulla chitarra di Woody Guthrie incarna perfettamente lo spirito del disco volto a descrivere l’immaginario e l’universo sonoro delle canzoni del folksinger americano, piuttosto che a riproporne semplicemente le melodie in chiave jazz. Da eccellente affabulatore il sassofonista friulano è riuscito nell’impresa di evocare, attraverso le proprie composizioni, lo spirito profondo che animava le canzoni di Guthrie, esaltandone il tratto politico, la dirompente carica delle sue protest songs, la polvere e il dramma delle dust bowl ballads. Ogni nota riflette la desolazione della provincia americana, la povertà delle campagne, la desolazione delle città, e la disperazione di coloro che vivevano ai margini. Spaziando da echi folk ai sofferti blues fino a toccare brani più trascinanti si compone una sorta di viaggio nel tempo che prende le mosse da Okemah nell’Oklahoma, la città natale di Guthrie per toccare New York, tra viaggi di fortuna sui treni merci, tempeste di sabbia e fatti di cronaca come l’esecuzione di Sacco e Vanzetti, due italiani emigrati negli Stati Uniti condannati alla sedia elettrica solo perché anarchici. Ad aprire il disco è una sorta di suite composta da “Okemah (intro)”, “Dust Bowl”, e “Okemah”, che con le loro atmosfere folk blues rilette con attraverso la grammatica jazz evocano le atmosfere più sofferte e malinconiche del songwriting di Guthrie. “Long Train Running” con i suoi echi di country e tex-mex alza il tasso energetico del disco, per condurci prima alla trascinante “Hobo Rag” e poi alle atmosfere urbane di “N.Y.” e “Which Hunt”, perfettamente in equilibrio tra pulsioni free e be-bop. La toccante ed evocativa “When U Left” nella quale brillano gli assoli di tutti e quattro gli strumentisti, ci conduce verso il finale con la reprise di “Okemah” e la struggente “One For Sacco And Vanzetti”, in cui ci spiccano i vocalizzi di Petra Magoni, e che rappresenta certamente uno dei vertici del disco per la pregevole trama melodica che ne caratterizza il tema. In chiusura troviamo l’unico brano composto da Woody Guthrie, l’anthem “This Land Is Your Land” che Bearzatti rilegge tra nella quale brilla il dialogo tra Bearzatti al clarinetto e Falzone alla tromba con la sordina (usata magistralmente e di frequente in tutto l’album). “This Machine Kills Fascists” è insomma un disco superbo non solo per la eccellente costruzione musicale, ma anche per il suo alto spessore concettuale.

19/11/2015blogfoolk.comSalvatore Esposito
"Jazz Meeting", Francesco Bearzatti e la macchina uccidi-fascisti di Guthrie

"This Machine Kills Fascists" è il titolo del nuovo album di Francesco Bearzatti, pubblicato da "Cam Jazz" e dedicato a Woody Guthrie, la frase del titolo è anche quella che il grande folksinger americano aveva scritta sulla sua chitarra. Ad affiancare Bearzatti in questa avventura il suo "Tinissima Quartet" composto da: Giovanni Falzone alla tromba, Danilo Gallo al basso e Zeno De Rossi alla batteria.
Un quartetto estremamente affiatato che pur essendo insieme da molto tempo vive una continua evoluzione, come conferma lo stesso Francesco, ospite questa settimana a "Jazz Meeting". "Con il mio "Tinissima Quartet" - dice Bearzatti -, da otto anni ormai, sto scrivendo suite dedicate a personaggi a me molto cari, ma spesso controversi che sono spesso tenuti in disparte. Ho iniziato con Tina Modotti la grande fotografa friulana, passando per Malcolm X; ora è arrivato il momento Woody Guthrie che io non conoscevo fino a poco tempo fa. Leggendo il suo libro "Una Casa di Terra" pubblicato recentemente, già dalle prime righe del volume mi sono "innamorato" di questo personaggio e da lì e nata un'idea per creare delle musiche e un progetto attorno alla sua vita ed alla la sua opera.
C'è qualcosa che ami in particolare di Woody Guthrie?
Di lui mi interessa soprattutto l'aspetto politico ed umano leggendo il libro e studiandolo, ho scoperto un'altra di queste figure antagoniste importanti che si sono battute per i diritti degli ultimi proprio questo tipo di persone mi provocano forti vibrazioni, dandomi l'ispirazione per creare musica a loro dedicata.
Il disco rappresenta l'ennesimo step del vostro progetto?
Sono soddisfatto del "Tinissima Quartet", dal momento che ogni volta che scrivo per un personaggio, questo viene influenzato anche dalla musica: nel progetto dedicato Malcolm X c'era molta musica nera americana, non solo jazz anche mentre per il progetto su Tina Modotti ho tratto ispirazione dalla musica del mondo, naturalmente su quello dedicato a Woodie Gutrie non potevo non ispirarmi al country americano, de Rossi Giovanni Falzone e Danilo Gallo mi seguono in tutte le mie divagazioni musicali. Sono con me già diversi anni dei veri artisti, anno una mentalità ed una preparazione musicale a 360 gradi, che gli permette di comprendere quella che secondo me è l'essenza musicale dei brani e suonarla sempre al meglio.

16/11/2015tgcom24.mediaset.it Giancarlo Bastianelli
Ricapitolando...

Quello attuale è un jazz spesso di ricapitolazione, un jazz che si guarda alle spalle, non di rado allargando tale operazione ad altri ambiti, non ultimi rock e pop. Emblematico in tal senso era stato, un paio d’anni fa, “Monk’n’Roll”, penultimo album del Tinissima Quartet di Francesco Bearzatti, che ora torna in pista con un cd nuovo di zecca, il cui titolo, This Machine Kills Fascists (Cam Jazz), riprende la celebre “massima” che Woody Guthrie appiccicò alla sua chitarra (vedi foto in homepage). Un album fortemente didascalico, quindi, quello di Bearzatti e soci, come del resto spesso in passato (ricordiamo solo il lavoro su Tina Modotti, da cui il gruppo trae il nome). Qui la rilettura è “situazionale”, nel senso che, dopo una doppia, breve intro, emergono relitti di jazz d’antan più che altre cose (in chiusura non manca peraltro la celebre This Land Is Your Land dello stesso Guthrie, dopo dieci brani firmati Bearzatti), fra solennità (Okemah), festosità, misura (specie allorché il Nostro passa dal sax tenore al clarinetto), danzabilità e turgori vari (peraltro meno spinti del solito), col sottofinale (One For Sacco And Vanzetti) in cui si aggiunge la voce di Petra Magoni.

16/11/2015lisolachenoncera.itAlberto Bazzurro
This Machine Kills Fascists

L’accostamento è insolito, ma Bearzatti riesce a trovare uno straordinario ponte tra il jazz e il mondo di Woody Guthrie. “Okemah”, in particolare, è un gioiello imperdibile.

15/11/2015La RepubblicaGino Castaldo
This Machine Kills Fascists Francesco Bearzatti Tinissima 4tet

Tinissima 4tet, la formazione di Francesco Bearzatti che ha spopolato con i suoi primi progetti ispirati da Tina Modotti e Malcom X, torna alle origini "politiche" dopo il più ludico, anche se ben riuscito, Monk’N’Roll. Stavolta l'ispiratore è Woody Guthrie, grande cantore dell'America popolare, sulla cui chitarra era scritta la frase che dà il titolo al disco: This Machine Kills Fascists. Il lavoro, come i primi due del gruppo, è una sorta di "viaggio" che segue le tracce del dedicatario: si avvia dalla città natale di Guthrie in Oklahoma, Okemah, e arriva fino a New York, per poi concludersi con un brano dedicato a Sacco e Vanzetti—protagonisti di una serie di canzoni del cantautore americano—e con l'unico pezzo non originale, quella "This Land Is Your Land" che di Guthrie fu una sorta di "manifesto". Il marchio della premiata fabbrica Bearzatti-Tinissima è ben presente sulla musica: ritmo pressante, che diventa indiavolato in "Witch Hunt”, ove si odono echi di Charlie Parker; tensione dinamica fortissima, con i due fiati che "sparano" trascinando l'ascoltatore nella narrazione; accattivanti melodie—su tutte quella, ritmata, di "Okemah”, che entra sotto la pelle e fa pulsare i muscoli -nello sviluppo delle quali gli spazi si allargano, i toni si abbassano per poi rialzarsi—e qui si ascoltino la bellissima "When U Left" e "One For Sacco And Vanzetti”, il cui fascino commovente si avvale anche della voce di Petra Magoni—e i singoli danno espressivamente il meglio. E proprio le voci dei singoli, vale a dire di quattro dei migliori interpreti non solo italiani dei propri strumenti, sono ancora una volta il valore aggiunto dei lavori di Tinissima. Danilo Gallo e Zeno De Rossi, forti di un'intesa musicale e umana solidissima, sono mirabili nel tessere la trama ritmica con potenza e sensibilità; Bearzatti e Giovanni Falzone, che si profondano in assoli o che duettino—cosa che accade con grande frequenza—svettano per varietà e intensità espressiva, senza mai usare particolari artifici tecnici ma solo sfruttando magistralmente le possibilità dei rispettivi strumenti. Molto di più non è possibile dire di un disco eccellente, tra i migliori del 2015, che magari non sorprenderà i conoscitori del quartetto, ma che ne conferma pienamente le grandi qualità.

9/11/2015italia.allaboutjazz.comNeri Pollastri
Le parole di Woody Guthrie a suon di Jazz

Tina Modotti, Malcom X, e ora Woody Guthrie: il Tinissima Quartet aggiunge una nuovo biografia alla propria personale biblioteca. This Machine Kills Fascists - titolo ripreso dalla placca che Guthrie esibiva sulla chitarra – è viaggio partecipato, invito a entrare dentro la vita dello “storyteller” di Okemah. Voce dell’altra America, la canzone con lui diventa critica sociale, musica militante. Perché proprio Guthrie? “È un riferimento che dai per scontato ma in realtà ne sai poco o niente. Il caso ha voluto che prendessi in mano un suo romanzo e ne riscoprissi la vita, l’idea ha preso corpo con la forza del suo raccontare” dice Francesco Bearzatti. Tra blues dolenti e brani frenetici il sassofonista, compositore, con il Tinissima Quartet – Giovanni Falzone (tromba), Danilo Gallo (basso), Zeno De Rossi (batteria) – e la partecipazione di Petra Magoni (voce) ne racconta in jazz il viaggio umano. Guthrie esce dal mito e ritrova fisicità e contenuto. Da Okemah, sua città natale, il racconto evoca immagini di una vita: le tempeste di sabbia (Dust Bowl) e i vagabondaggi in treno (Long Train Running e ) fino all’arrivo a New York e l’incontro con Pete Seeger (N.Y). La Guerra Fredda e il Maccartismo (Witch Hunt, When U Left), e Guthrie che risponde ricordando Sacco e Vanzetti (On For Sacco And Vanzetti). A chiudere una rilettura di This Land Is Your Land.

6/11/2015Il Fatto QuotidianoPaolo Odello
Francesco Bearzatti Tinissima 4tet: “This Machine Kills Fascists”

Il titolo “This Machine Kills Fascists” riprende la scritta sulla chitarra di Woody Guthrie, il cantautore americano al quale si ispira in questo nuovo lavoro il Tinissima 4tet capitanato da Francesco Bearzatti, anche in questa occasione affiancato da Giovanni Falzone alla tromba, Danilo Gallo al basso e Zeno De Rossi alla batteria. Si tratta di un album concettuale, dove memoria e attualità si incontrano per raccontare una storia musicalmente tradotta da venature blues, temi cantabili, fantasiose onomatopee, rigore ritmico e movimenti d’insieme impreziositi da incisivi slanci solisti. La scaletta si compone di brani originali firmati da Bearzatti, fatta eccezione per la rivisitazione di This Land Is Your Land di Guthrie, e ospita la voce di Petra Magoni in One For Sacco And Vanzetti, un brano emblematico che ben riassume le intenzioni del quartetto, dato il suo incedere lento e sofferente che proietta i significati concettuali dell’album in una profonda riflessione sociale e politica.

4/11/2015strategieoblique.blogspot.itRoberto Paviglianiti
Francesco Bearzatti Tinissima 4et This Machine Kills Fascists

Le rivisitazioni di Bearzatti escludono le procedure comuni. Se così è stato per “Monk’n’Roll” (2013) a maggior ragione lo è per Woody Guthrie. This Land Is Your Land è l’unica canzone del folksinger a essere ripresa in mano dal quartetto, che per il resto si ingegna di rievocarne il fantasma. È soprattutto il contesto a pararsi metaforicamente dinanzi a chi ascolta: il vento che spazza strade polverose, lo sferragliare dei treni, una sequenza di povere case dove non c’è ombra. Bearzatti taglia e cuce insieme con abilità e padronanza vagiti di primo jazz, roots music, forme d’improvvisazione contemporanea.

2/11/2015Blow UpPiercarlo Poggio
Woody Guthrie secondo Bearzatti, il cantastorie jazz

Ci ha preso gusto, Francesco Bearzatti, a suonare storie, a raccontarne armato di sax e clarinetto. L’aveva fatto nel 2007 ispirandosi a Tina Modotti, l’aveva rifatto nel 2010 lavorando su Malcom X, ora è la volta di “This machine kills fascists”, che è il titolo del nuovo cd (etichetta Cam Jazz) ed era lo slogan che Woody Guthrie aveva scritto sulla sua chitarra. Ora tocca al sax di Bearzatti provare a uccidere i fascisti, rinunciando al meglio dell’hobo che ispirò Dylan, ovvero i testi, e facendosi aiutare dal suo Tinissima Quartet: Giovanni Falzone alla tromba, Danilo Gallo al basso e Zeno De Rossi alla batteria. Una ballata malinconica apre un disco fatto di altri suoni e ritmi, in cui il combat folk è pre-testo, repertorio orale o quasi pronto a diventar base per improvvisazioni, con l’inno “This land is your land” che si stempera e diventa jazz tradizionale e l’urlo per l’assassinio legalizzato di Sacco e Vanzetti affidato alla voce-musica nuda di Petra Magoni. I fascisti, sopravvissuti al patriota comunista Woody, come a Joe Summer che aveva ereditato lo slogan sulla sua chitarra, non avranno paura, sanno che i musicisti abbaiano ma non mordono. Ma quando suona Bearzatti faranno bene a guardarsi attorno: certe note non perdonano davvero.

1/11/2015Il Mattinof.v.
Il sax di Bearzatti aggiorna e conquista l’America di Guthrie

Un’idea precisa che va oltre l’omaggio. Woody Guthrie come simbolo di un’età di sofferenze e rivoluzioni, e per questo da celebrare con musica nuova, avvincente. Confermandosi demiurgo sonoro di livello eccellente, Francesco Bearzatti ha portato il suo Tinissima 4et a casa del grande americano, omaggiandolo con “This Machine Kills Fascists”. Composto da tutti originali, eccezion fatta per una succulenta cover di “This Land Is Your Land” (riprodotta con la leggerezza di un’orchestrina anni ’30, eppure profonda), il cd – uscito per la Cam Records – avvolge le proprie spire su suoni desertici, scarnificati, con il basso di Danilo Gallo che fa anche il lavoro della chitarra (“Long Train Running” o il bellissimo “Okemah (intro)”), sospeso sul drumming liquido di Zeno De Rossi. Bearzatti trova nel suo sax la polvere della prateria (“One For Sacco And Vanzetti”), ma con l’aiuto della tromba di Giovanni Falzone esplora anche il ragtime (“Hobo Rag”) e le ballate. Soave, in questo senso, “When U Left”, soffice divagazione in un disco che scava a fondo nella coscienza di chi ascolta. E poco importa che la marcetta di “Okemah” evochi la chiassosa stazione di New Orleans o quella di Partinico. Questa terra è la nostra terra, da amare e difendere con la musica e le idee. Proprio come ci ha insegnato Woody.

1/11/2015RockerillaEnrico Ramunni
Francesco Bearzatti Tinissima 4et This Machine Kills Fascists

Comporre un tributo a Woody Guthrie e riuscire a spuntarla… Nel cuore della notte quel risveglio di soprassalto che aiuta a buttar giù righe di prosa sonora, quella sorgente creativa che nasce d’improvviso e dopo molti letti, sedotti e abbandonati, fiorisce in canti o pitture di vita, amor e di protesta. Cercare in questo #mondojazzotturato di sentirsi utili e stimolare una riflessione sana, vestendo i panni di provetti reagenti culturali e fornire una originalità di note e atmosfere ritmiche che sia attraente esteticamente ma soprattutto pragmatica per il sociale, quest’ultimo soggetto e vittima. Francesco Bearzatti e il Tinissima 4et (Giovanni Falzone alla tromba, Danilo Gallo al basso e Zeno De Rossi alla batteria), formazione divenuta di riferimento del jazz europeo, sono i protagonisti del nuovo album This Machine Kills Fascists omaggio a Woody Guthrie (this machine kills fascists era una scritta adesiva che “indossava” la sua chitarra). Il pensiero compositivo del sassofonista friulano che per profondità d’animo e di sguardo è vicino al ribelle e irregolare Okemah che, come nessun altro, ha cantato l’America delle cadute e degli ultimi, la cui eredità ha influenzato il fior fiore del cantautorato incazzato: Bob Dylan, Joan Baez, Bruce Springsteen, Billy Bragg e i The Clash, solo per citarne alcuni. Un energico viaggio musicale nella vita di Guthrie unendo al jazz marcato Tinissima elementi della tradizione popolare americana degli anni ’30 e ’40 e il bagno emozionale che caratterizza la mistura di tali interpreti e la loro fusione creativa. E’ ora di tornare a sputare il rospo e di dire cosa cazzo non funziona in questo mondo cari jazzisti… Francesco Bearzatti ha aperto le danze.

1/11/2015SuonoDaniele Camerlengo
Impressioni di sax, Woody Guthrie è iazz

… Proprio dalla lettura di un suo libro, il romanzo postumo Una casa di terra (Mondadori), arriva la scintilla che ha portato il sassofonista Francesco Bearzatti a dedicargli il suo lavoro discografico. Fin dal titolo inequivoco: This Machine Kills Fascists (CAM Jazz, 2015), la frase che Guthrie portava bene in vista sulla sua chitarra. “Sono molto attratto dai ‘loser’ e insomma, sto con gli indiani” dice Bearzatti, tra i più rilevanti jazzisti italiani da anni residente a Parigi, a proposito della sua scelta di omaggiare il folksinger. Guthrie va ad aggiungersi alla fotografa e rivoluzionaria Tina Modotti e al leader afroamericano Malcom X nella galleria delle figure alle quali il sassofonista e compositore ha dedicato una suite per il suo quartetto Tinissima (Giovanni Falzone alla tromba, Danilo Gallo al basso e Zeno De Rossi alla batteria). “Spero almeno di avvicinarmi un poco alla potenza della sua opera. Potenza che deriva dal fatto che lui raccontava storie vere di vita vissuta in prima persona, filtrate attraverso una sensibilità e un’umanità straordinarie. Cerco di scrivere e improvvisare di pancia, in modo che quello che produco abbia meno sovrastrutture possibili e arrivi il più lontano possibile”. Il risultato è un brillante disco di jazz ad altissimi livelli. Una musica ardente, sincera, appagante. Come per i precedenti lavori Bearzatti costruisce la suite secondo un percorso cronologico inanellando diversi brani ognuno dei quali descrive episodi della biografia del personaggio. Si va dunque dalle tempeste di sabbia (Dust Bowl) all’infanzia in Oklahoma (Okemah), dai viaggi sui treni degli Hoboes (Long Train Running) all’arrivo a New York (N.Y.) alla caccia alle streghe del dopoguerra anticomunista (Witch Hunt) e alla prematura scomparsa dopo una terribile malattia (When U Left). Okemah, un valzer evocativo e dolcissimo meriterebbe un Oscar da solo, ritorna più volte come tema portante e la suite si conclude con il lamento funebre One For Sacco And Vanzetti, nel quale presta la sua voce la cantante Petra Magoni, un altro pezzo dalla melodia memorabile e dal contenuto emotivo (e politico) travolgente. Solo alla fine Bearzatti decide di suonare un brano del cantautore e non poteva che essere This Land Is Your Land esposta dal clarinetto del leader e riletta in chiave New Orleans. Essendo l’approccio sostanzialmente di tipo impressionista troviamo molti riferimenti al folk e agli stili jazz anteguerra ma tutto scorre con naturalezza, macinato con spunti free e abbandoni rock. E il quartetto è una macchina da musica micidiale, che non fa prigionieri. Il leader e Falzone si superano in assoli al calor bianco, la ritmica è una meraviglia. Un gruppo che dopo dieci anni ha un’intesa perfetta. Questo lavoro è per felicità compositiva, ricchezza di colori e precisione tra i migliori realizzati dal musicista friulano. Nella personale classifica di chi scrive paragonabile alla Suite for Tina Modotti e certamente al vertice del jazz contemporaneo. Ed è anche un lavoro importante perché è in grado di sposare contenuti che fanno riflettere con una accessibilità immediata e coinvolgente. Profondità e gioia. Tradizione e innovazione. Che poi è quello che ha sempre fatto il grande jazz.

31/10/2015Alias - Il ManifestoFlavio Massarutto
Francesco Bearzatti tinissima 4et This Machine Kills Fascists

La “macchina ammazzafascisti” era notoriamente la chitarra di Woody Guthrie, voce della coscienza dell’America bianca e proletaria omaggiata in jazz dalle ance di Bearzatti. La strepitosa batteria di talenti del Tinissima (Giovanni Falzone, Danilo Gallo e Zeno De Rossi) ne ripropone il repertorio cercando di sottolineare i punti di contatto ancor prima delle diversità idiomatiche, restituendo tra le onomatopee ferroviarie di Long Train Running e il curioso dixieland di This Land Is Your Land il ritratto di un’epoca ormai avvolta nel mito. Il clarinetto del leader e il canto di Petra Magoni rendono One For Sacco And Vanzetti il momento più speciale di un album carico di emozione.

30/10/2015Giornale di BresciaRosario Rampulla
FRANCESCO BEARZATTI & TINISSIMA 4ET: This Machine Kills Fascists

Dans la continuité de ses biographies musicales dédiées en 2008 à la militante révolutionnaire Tina Modotti, en 2010 à l’icône afro-américaine Malcolm X puis en 2013 au pianiste génial Thelonious Monk, le saxophoniste jazz Francesco Bearzatti nous présente aujourd’hui This Machine Kills Fascists, un hommage au chanteur guitariste américain Woody Guthrie, musicien de country et activiste intellectuel dont la pensée influença la folk des 60’s. Accompagné de l’excellent trompettiste Giovanni Falzone, du bassiste Danilo Gallo et du batteur Zeno De Rossi, il forme le Tinissima 4et, band 100% italien qui déploie un jazz au swing tantôt langoureux et mélancolique, tantôt effréné et déluré se heurtant ici et là aux sonorités cuivrées de la Nouvelle Orléans ainsi qu’à celles de la country mexicaine.

26/10/2015nouvelle-vague.comNicolas Hillali
Dans les traces de Woody Guthrie

En pleine Seconde guerre mondiale, Woody Guthrie, baladin engage aux États-Unis, avait composé un blues contre Hitler et écrit, dans la foulée, un slogan définitif sur sa pacifique guitare: «Cette machine tue les fascistes ». Défenseur acharné des luttes ouvrières et des combats contre la misère, il composa une œuvre qui influença ensuite les jeunes chanteurs contestataires des années 1960 (Bob Dylan, Joan Baez…). Sa vie inspire aujourd’hui le saxophoniste Francesco Bearzatti, et ses complices du Tinissima Quartet (trompette, basse, batterie) qui lui consacrent un album évocateur des genres musicaux entremêlés au fil de ses itinéraires dans le mélodies de Guthrie: la musique country, le folk, le picking (une technique de guitare), le blues bien sûr, les fanfares aussi… Aucune reconstitution d’époque cependant dans ce disque bien d’aujourd’hui, où des jazzmen virtuoses jonglent avec toute sorte de tempos sur une suite d’arrangements réjouissants.

25/10/2015La CroixYann Mens
Francesco Bearzatti & Tinissima 4tet - This Machine Kills Fascists

Dans la continuité de ses biographies musicales dédiées en 2008 à la militante révolutionnaire Tina Modotti (actrice, mannequin et photographe italienne du début du XX° siècle), en 2010 à l’icône afro-américaine Malcolm X puis en 2013 au pianiste génial Thelonious Monk (dans un projet fusionnant la musique de Monk aux standards du rock), le saxophoniste jazz Francesco Bearzatti nous présente aujourd’hui “This Machine Kills Fascists”, un hommage au chanteur guitariste américain Woody Guthrie, musicien de country et activiste intellectuel dont la pensée influença la folk des protest songs dans les 60’s. Accompagné de l’excellent trompettiste Giovanni Falzone, du bassiste Danilo Gallo et du batteur Zeno De Rossi, Francesco forme le Tinissima 4tet et invite sur un titre dédié aux anarchistes Sacco And Vanzetti (tous deux condamnés en 1927 à la chaise électrique par la justice américaine) la chanteuse Petra Magoni qui vocalise telle une chanteuse d’opéra une mélodie à glacer le sang. L’artiste originaire de Pordenone dans la région du Frioul-Vénétie Julienne a composé 10 des 11 morceaux de l’album, This Land Is Your Land étant un classique de Woody Guthrie écrit en 1940. Le Tinissima 4tet déploie un jazz au swing tantôt langoureux et mélancolique (Okemah - ville natale de Guthrie dans l’Oklahoma, When U Left), tantôt effréné et déluré (Hobo Rag, Witch Hunt) se heurtant ici et là aux sonorités cuivrées de la Nouvelle Orléans (This Land Is Your Land) ainsi qu’à celles de la country mexicaine (Long Train Running).

23/10/2015 les-chroniques-de-hiko.blogspot.frHiko
Francesco Bearzatti Tinissima 4et – This Machine Kills Fascists

Il quartetto guidato da Francesco Bearzatti, sax tenore e clarinetto, è ormai una fra le più interessanti realtà del jazz italiano, alle prese com´è a proporre non soltanto la musica in sé, ma anche riletture di personaggi (musicali e no) del passato: Tina Modotti, Malcom X, Monk ed ora Woody Guthrie, famoso cantautore americano, sempre in giro per l´America degli anni `30 e `40 a cantare per i diritti dei lavoratori e dei diseredati. Le composizioni sul disco sono del leader, tranne la famosa This Land Is Your Land di Guthrie, diventata in USA una specie di inno nazionale non ufficiale e già cantata fra gli altri da Bruce Springsteen e Bob Dylan. Il quartetto è completato da Danilo Gallo al basso elettrico ed al contrabbasso e Zeno De Rossi alla batteria, alla tromba c´è Giovanni Falzone, un perfetto complemento alla voce di Bearzatti. La musica è piuttosto varia, dagli accenni country di Long Train Running, al rag rivisitato a modo proprio di Hobo Rag fino alle forme più urbane del jazz di N.Y. in cui i quattro dimostrano la loro frequentazione con le tendenze recenti del jazz, così come in Witch Hunt. Okemah è presente in tre versioni, ognuna in una forma diversa e tuttavia non perde niente della propria forza. Molto toccante è When U Left, con degli assoli molto ispirati da parte di tutti. One For Sacco And Vanzetti, in cui ci sono i vocalizzi di Petra Magoni, è uno dei momenti migliori dell´album, bello il tema e bella l´esecuzione. A chiusura c´è il già citato This Land Is Your Land con Bearzatti al clarinetto e Falzone alla tromba con la sordina (ne fa un ampio uso durante tutto l´album). Il disco, ottimamente registrato dal punto di vista tecnico da Stefano Amerio, conferma lo stato di grazia del quartetto, ormai una presenza costante sia in Italia che sui palcoscenici europei.

19/10/2015musiczoom.itVittorio
Ragazzi vi racconto chi era Woody Guthrie

Il jazz vissuto come sperimentazione di libertà di pensiero, e allo stesso tempo come invito a riappropriarsi di una memoria spesso lasciata ai margini della cultura ufficiale. Tina Modotti poi Malcom X e ora Woody Guthrie, la ricerca del Tinissima Quartet (con la partecipazione di Petra Magoni) continua e aggiunge alla propria personale biblioteca una nuova biografia in jazz. This Machine Kills Fascists – titolo ripreso dalla placca che dal 1940 Guthrie esibiva sulla propria chitarra – è racconto e invito a entrare a entrare in contatto con la vita di Woody Guthrie, cantante, poeta, romanziere e soprattutto voce dell’altra America, quella degli anni ’30 costretta dalla Grande Depressione a fare i conti con disoccupazione, miseria e diritti sindacali negati. La canzone con lui diventa critica sociale, propaganda politica, musica militante. Confrontarsi con la memoria di un mito non è cosa facile, perché proprio Guthrie? “Veramente è stato lui a scegliere me. Stavo lavorando su altro che stentava a quagliare e con la voglia di distrarmi ho preso in mano un suo romanzo, “La casa di terra”. Nella canzone di protesta come nel rock e nella musica con un qualche contenuto sono in tanti a ricordarlo e finisci per darlo come riferimento scontato quando incontri Bob Dylan o Springsteen, Joan Baez o i Clash e quant’altro ma in verità di chi è stato e di che cosa ha fatto ne sai poco o niente. Ho voluto colmare questa mia lacuna, il progetto ha preso corpo man mano che scoprivo la forza di quel suo raccontare con partecipazione. In pochi mesi mi sono ritrovato in mano il materiale del disco” racconta Bearzatti. Tra blues dolenti e brani frenetici il sassofonista, compositore e leader del Tinissima Quartet, ne racconta in jazz il viaggio umano. Passo dopo passo la sua memoria ritrova fisicità e contenuto. Da “Okemah”, sua città natale, attraverso gli Stati Uniti, fra tempeste di sabbia (“Dust Bowl”), vagabondaggi in treno gomito a gomito con gli “hobos” (“Long Train Running” e “Hobo Rag”), a fianco dei tanti disperati in viaggio verso i frutteti della California, l’odio verso gli ultimi arrivati, gli scioperi e le manganellate degli uomini Pinkerton a dar manforte ai “caporali” al soldo dei grandi proprietari. New York, l’incontro con Pete Seeger e i “radicals”, la propaganda antifascista durante la Seconda Guerra Mondiale. Poi la Guerra Fredda e il maccartismo a “caccia di streghe” e di “rossi” (“Witch Hunt” e “When U Left”), Guthrie che risponde ricordando Sacco e Vanzetti (“One For Sacco And Vanzetti”). A chiudere una rilettura di “This Land Is Your Land” manifesto della poetica di Guthrie, “dichiarazione d’amore per la sua terra e sferzante polemica contro la proprietà privata”. “This Machine Kills Fascists” è romanzo in musica, quasi didascalico nell’evocare eventi e immagini di tutta una vita, sempre convinto del potere divulgativo della musica? “Certamente. La musica è cultura, apre la mente e abitua a pensare. Io per primo devo molto alla musica, mi sono educato nella musica, nella musica ho trovato le spinte necessarie per andare alla scoperta delle idee del mondo, per esplora